Wahrheitsministerium

Neues aus dem Wahrheitsministerium i.G.

George Orwell entwarf 1949 seine Vision von einem totalitären Staat, die nicht als Vorlage für Diktatoren gedacht war und auch nicht dazu dient. Die Realität ist grausamer, weil sich die „Große Transformation“ (WBGU) oder der „Great Reset“ (WEF, Klaus Schwab) vor unseren Augen abspielt und nicht als Gefahr erkannt wird.

Der gesamte Regierungsapparat in Orwells dystopischem Roman 1984 besteht aus vier Ministerien. Das Wahrheitsministerium, das sich mit Nachrichten, Unterhaltung, Bildung und Kultur befasst. Das Friedensministerium, das sich um den Krieg kümmert. Das Liebesministerium, das für Recht und Ordnung sorgt. Und das Wohlstandsministerium, das für Wirtschaft zuständig ist. In eleganten Lettern lassen sich an seiner Fassade die drei Parteislogans erkennen: KRIEG IST FRIEDEN, FREIHEIT IST SKLAVEREI, UNWISSEN IST STÄRKE.

»1984« schildert eine Welt, in der ein totalitärer Überwachungsstaat das Leben der Menschen bis ins Letzte bestimmt. (Leseprobe) Der Weg in ein globales totalitäres System ist beschritten. So verlangte zum Beispiel der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) im Hauptgutachten 2011, sämtliche Verwaltungen auf Bundes-, Landes- sowie kommunaler Ebene einer Ideologie, dem Staatsziel Klimaschutz, unterzuordnen. Die Verwaltungen auf Bundes-, Landes- sowie kommunaler Ebene sollen ein klimapolitisches Mainstreaming durchlaufen. Eine „erweiterte Partizipation“ sollte für größere Akzeptanz sorgen, um das Staatsziel Klimaschutz konkretisieren und die verfügten Maßnahmen durchsetzen zu können. Legislative, Exekutive und Judikative sollten zum Handeln verpflichtet werden.

Die Absicht der Elite, die Welt neu zu ordnen und die Kontrolle über die Neugestaltung zu übernehmen, ist oft genug dokumentiert. Es gelang ihr nicht, ihre Absicht ohne die Anwendung von Waffen durchzusetzen, bis sie ein fünftes Orwellsches Ministerium in Szene setzen konnte, das Gesundheitsministerium. Gemeint ist damit die Weltgesundheitsorganisation (WHO), eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UN) mit Sitz in Genf, dem Sitz des Weltwirtschaftsforums (WEF).

Aus dem Netzwerk der wirtschaftlich und politisch Mächtigen kristallisieren sich zurzeit zwei Führungsorganisationen heraus, die maßgeblichen Einfluss auf das Geschehen in der Welt haben: die UN und das WEF. Sie schlossen 2019 ein Bündnis und verliehen damit dem Trend zur Verschmelzung von Politik, Wirtschaft (Public Private Partnership, PPP) und Umweltverbänden einen neuen Rahmen und ein neues strategisches Konzept. Die Unterwerfung der Welt unter die Herrschaft des „Big Brothers“ geschieht atemberaubend schnell und besteht aus unzähligen kleinen Vorstößen einer Armee, zu der auch die bezahlten und subventionierten sogenannten Faktenfinder bei Facebook gehören.

Faktenfinder – Eine Armee für den Aufbau eines globalen, totalitären Systems

Facebook lässt durch die in Atlanta ansässige Reporterin und Redakteurin für CNN Digital, Dana Ford, im Auftrag von „Lead Stories“ mitteilen, dass die WHO die Wahrheit vertritt und der weltweit anerkannte Virologe Dr. Geert Vanden Bossche unrecht hat. Lead Stories ist nach eigenen Angaben „eine Website zur Überprüfung von Fakten, die immer nach den neuesten falschen, irreführenden oder ungenauen Geschichten (oder Medien) sucht, die im Internet die Runde machen“ – und zugleich eine Mitmachplattform für Denunzianten („Etwas entdeckt? Lass uns wissen!“).

Lead Stories, „verifizierter Unterzeichner des IFCN-Grundsatzkodex, Facebook-Partner zur Überprüfung von Fakten von Drittanbietern und Mitglied der CoronavirusFacts Alliance“, ist mit der Facebook-Lizenz zur Unterdrückung der Meinungsfreiheit ausgestattet, die mit Rufschädigung und Einschränkung der Reichweite bei Facebook einhergeht. In Deutschland sind Correctiv und die dpa die vom Staat subventionierten und von Facebook bezahlten Erfüllungsgehilfen zur Durchsetzung der Regierungsmeinung.

Einer der jüngsten Vorstöße des Wahrheitsministeriums richtet sich gegen den weltweit anerkannten Virologen Dr. Geert Vanden Bossche. Er hatte es gewagt, die WHO am 11. März in einem offenen Brief dringend aufzufordern, alle Impfkampagnen gegen das Corona-Virus weltweit sofort zu stoppen und eine öffentliche wissenschaftliche Debatte mit qualifizierten Experten und Behörden weltweit zu führen. Die WHO antwortet nicht auf seinen Brief – statt dessen schreiten subventionierte Zensoren zur Tat und behaupten:

Geert Vanden Bossche begründet seine Ablehnung der Massenimpfung

In dem offenen Brief an die WHO begründet der Virologe Geert Vanden Bossche, warum er die Corona-Massenimpfung ablehnt. Eine Massenimpfung mit Covid-19-Impfstoffen inmitten der Pandemie könne nur zu einer Immunflucht der Viren führen und hochinfektiöse Varianten hervorbringen, sagt er.

Eine Immunflucht bedeutet, dass ein mutiertes Virus die angeborene Immunität des Körpers überlistet. Gegen das mutierte Virus helfe dann auch die Corona-Impfung nicht mehr, sagt der Virologe. Und da immer mehr Menschen gegen Corona geimpft werden, würden solche Varianten, die bereits im Umlauf seien, verstärkt auftauchen und eben immer infektiöser. Somit werde aus dem „recht harmlosen Virus ein unkontrollierbares Monster“, erklärt der Experte in einem Interview mit Dr. Philip McMillan nach Veröffentlichung des Briefs an die WHO.

Dass eine Massenimpfung die virale Immunflucht vorantreibt, werde man bei der Infektiosität und den Morbiditätsraten in den Ländern beobachten, die bereits Millionen Menschen in nur wenigen Wochen geimpft haben, sagt Vanden Bossche. Er nennt als Beispiele Großbritannien, Israel und die USA. Während sich diese Länder über sinkende Infektionsraten freuten, würden sie in den nächsten Wochen „zweifellos“ einen steilen Anstieg der Covid-19-Fälle erleben.

Vanden Bossche kritisiert den Eingriff in eine natürliche Pandemie, ohne das evolutionär geformte Zusammenspiel zwischen dem Virus und dem Immunstatus der Bevölkerung grundlegend zu verstehen. Es bestehe die Möglichkeit, das Immunsystem zu zerstören und dass die angeborene Immunität „vollständig verloren geht“.

WHO hat kein Interesse an einer Debatte mit Experten

„Schafft eine Massenimpfung inmitten der COVID-19-Pandemie ein „unbändiges Monster“ von Krankheiten?“, fragt Dana Ford. Sie gibt sich selbst die Antwort: „Nein, das stimmt nicht: Impfstoffe sind laut medizinischen Experten eine unserer besten Hoffnungen, die Ausbreitung des Virus und seiner Varianten zu stoppen. Die virale Evolution ist normal und wird – tatsächlich bereits geschehen – mit oder ohne Impfstoff stattfinden, sagen Virologen. Wenn neue Varianten auftauchen, können Impfstoffe aktualisiert werden.“ 

Die Reporterin ist nicht in der Lage, die Aussagen des Virologen zu widerlegen. Das wird vom Auftraggeber auch nicht gefordert. Sie unterschlägt in ihrem „Faktencheck“ einfach, dass Vanden Bossche sich nicht generell gegen Impfungen oder Massenimpfungen, sondern gegen Massenimpfungen während einer Pandemie ausgesprochen hat. Außerdem sprach der Virologe von Folgen, die nicht jetzt, sondern erst in einigen Wochen zu sehen seien.

Die Reporterin stützt ihre Unterstellung auf eine Studie, die am 12. März von der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde. Darin heißt es: „Die aktuellen COVID-19 Impfstoffe sind dazu gedacht, zumindest einen gewissen Schutz gegen neue Virusvarianten zur Verfügung zu stellen.“ Dies habe eine frühere Studie herausgefunden. („The current COVID-19 vaccines are thought to provide at least some protection against new virus variants, an early study has found.“)

Schlampige Recherche

Die Studie eignet sich jedoch nicht als Referenz. Deren Titel lautet: „Impfstoffwirksamkeit wahrscheinlich gegen COVID-19-Varianten“. Die Autoren der Studie erklären, dass ein zuverlässiger Nachweis der Immunität durch Impfung nur durch Reinfektions-Challenge-Experimente oder durch Längsschnittstudien an Probanden nach der Impfung erbracht werden kann. „Wenn Variantenstämme auftreten, müssen wir die Wirksamkeit des Impfstoffs neu bewerten, indem wir die Hemmung der Virusinfektion in vivo testen und nicht die nach in-vitro-Exposition produzierten Antikörper quantifizieren.“

Damit ist gemeint, dass die Wirksamkeit der drei von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) Impfstoffe, die lediglich eine sogenannte Notfallzulassung haben, in lebendigen Organismen überprüft werden müssen (in vivo) und nicht außerhalb lebender Organismen in künstlicher Umgebung, zum Beispiel im Reagenzglas (in vitro). Ergebnisse können nach der kurzen Zeit seit Beginn der Massenimpfungen noch nicht vorliegen, möglicherweise erst nach Monaten oder Jahren. Vanden Bossche geht davon aus, dass Aussagen über die Folgen der Massenimpfungen erst in einigen Wochen getroffen werden können.

Bereits am 28. Oktober 2020 hatte das International Journal of Clinical Practice die Studie Informed Consent Disclosure to Vaccine Trial Subjects of Risk of COVID-19 Vaccine Worstering Clinical Disease über die Einwilligungserklärung für die Teilnahme an der COVID-19-Impfstoffstudie veröffentlicht. Sie weist darauf hin, dass »COVID-19-Impfstoffe, die neutralisierende Antikörper auslösen sollen, die Impfstoffempfänger für eine schwerere Krankheit sensibilisieren können, als seien sie nicht geimpft«. Die Freiwilligen wurden in den Offenlegungsformularen nicht darüber informiert.

Das Wahrheitsministerium i.G.

Regierungen, politisierte Wissenschaftler, Medien und Facebook sind sehr bemüht, den Gedanken an Zensur und Diktatur nicht aufkommen zu lassen. Sie mischen sich jedoch unheilvoll in wissenschaftliche Debatten ein, zuletzt in die CO2- und jetzt in die Impfdebatte ein. Sie setzen weltweit auf Schnelligkeit und Verzicht auf Informationen, in der Hoffnung, damit die Bevölkerung übertölpeln zu können. Warnungen erfahrener Fachleute werden ignoriert, kritische Wissenschaftler diffamiert, kritische Beiträge in den Medien unterdrückt und in den sozialen Medien sanktioniert oder eliminiert.

Vanden Bossche fordert ein Stopp der Massenimpfungen in der Pandemie und verlangt wiederholt mit äußerster Dringlichkeit seine Forderung nach einer öffentlichen wissenschaftlichen Debatte mit der WHO, qualifizierten Experten und Behörden weltweit. Nicht mehr und nicht weniger.

So weit will es das Wahrheitsministerium i.G. jedoch nicht kommen lassen. Allein die Tatsache, dass Facebookuser über die kritische Meinung eines bekannten Virologen berichten, führt zu deren Maßregelung durch Facebook und zur Verringerung der Reichweite. Mark Zuckerberg, der den Aufbau einer globalen Gemeinschaft Gleichgesinnter vorantreiben will, erklärte im Oktober 2019 in einer Veröffentlichung des WEF, sein „Verständnis des wissenschaftlichen Konsenses“ bestehe darin, dass die Menschen ihre Impfstoffe erhalten sollten.“

Faina Faruz

Zum Thema: https://corona-ausschuss.de/wp-content/uploads/2020/11/AdE_Deu-1.pdf


Lothar Wieler (RKI), am 29.01.2021:
„Es werden zukünftig mehr Varianten auftreten. Das ist biologisch sehr plausibel. Und je mehr wir impfen desto mehr Varianten werden auch auftreten.“ https://youtu.be/cEaZZCAs2cQ?t=3155s (ab Min. 52:35)

Lothar Wieler (RKI), am 26.03.2021:
„Damit is ja so wichtig, dass die ganze Welt durchgeimpft wird, weil je mehr Impfschutz auf der ganzen Welt ist, desto geringer ist die Inzidenz und desto weniger Mutationen werden dann auch auftreten.“ https://youtu.be/ewBUyGByMuQ?t=334s (ab Min. 5:35)

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