Thunbergs Klimafanatismus

Das Buch der Thunbergs „Szenen aus dem Herzen“ war für den Neuropsychologen, Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins, zwar nicht befriedigend, aber aufschlussreich.

Nach einiger Überwindung habe er sich entschieden, das Buch der Thunbergs zu lesen, sagt Wolfgang Meins. Seine fachlich-psychiatrische Neugier habe gesiegt, sagt er in einem Artikel in der “Achse des Guten”. Und so habe er die „Szenen aus dem Herzen“ gelesen, in denen aus der Perspektive der Mutter von Greta Thunberg einiges aus dem Familienleben ausgebreitet wird.

Klimafanatismus, keine Klimahysterie

Eines der wichtigen Ergebnisse der Buchlektüre ist für Wolfgang Meins die klare Unterscheidung zwischen “Klimafanatismus” und “Klimahysterie”.

“Eigentlich ist der Begriff „klimahysterisch“ für die Thunbergs, also Greta und ihre Eltern – die kleine Schwester soll hier außen vor bleiben –, nicht wirklich zutreffend, weil verniedlichend. Tatsächlich geht es hier um Klimafanatismus.”

Die Bezeichnung “Klimawahn” sei “im streng psychiatrisch-wissenschaftlichen Sinne weder korrekt noch zielführend”, sagt Meins. In aller Regel sei es nicht sinnvoll, größere Teile der Bevölkerung, also etwa alle Parteimitglieder der Grünen, als wahnhaft und damit wahnkrank zu bezeichnen.

Der Wahn isoliere, der Fanatismus sei infektiös. Ein besonderes Merkmal bei Fanatikern sei eine “Dialog- und Kompromissunfähigkeit, die dazu führe, dass Menschen, die als “Außenfeinde” deklariert werden, potenziell auch mit aggressiven und vernichtenden Mitteln bekämpft werden.

Es besteht Dialog- und Kompromissunfähigkeit, wobei Außenfeinde mit allen – potenziell auch aggressiven und vernichtenden – Mitteln bekämpft werden.”

Meins führt den Klimafanatismus Greta Thunbergs auf eine Zwangserkrankung und ihren Autismus zurück. Er bezeichnet sie ohne Umschweife als behindert. Ihre Behinderung besteht darin, dass sie als Asperger-Autistin dazu neige, sich sehr stark auf ein spezielles Interessengebiet zu fokussieren. Personen mit Asperger-Syndrom zeigen wenig Mitgefühl und Interesse an anderen Menschen, sagt Meins. Daraus ergibt sich, “wenn man aber gegen das Leid der Mitmenschen – zum Beispiel der durch das Verbot nahezu aller Flüge arbeitslos Gewordenen – so gut wie immun ist, entstehen bestimmte moralische Bedenken erst gar nicht.”

Die Resonanz des Greta-Klimafanatismus

Die Klimafanatiker verbinde “eine überwertige Idee, also stark gefühlsbetonte Überzeugungen, die ihr Denken absolut dominieren und dauerhaft bestimmen, etwa: Die CO2-bedingte Apokalypse steht unwiderruflich kurz bevor, wenn wir nicht sofort, radikal und koste es was es wolle gegensteuern,” sagt Wolfgang Meins.

Das ganz Besondere im Fall von Greta und ihren Fans sei, dass sie von weiten Teilen der westlichen und vor allem deutschen Eliten geradezu hofiert werden. Kritisches vernehme man aus diesen Kreisen so gut wie gar nicht, sagt Meins. “Es dürfte seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs das erste Mal sein, dass diese Eliten nahezu geschlossen einer Fanatikerin huldigen und dabei Greta und ihren Anhang oft auch noch ermutigen.” 

In Bezug auf die SPD- und ganz besonders die CDU-nahen “Elitendarsteller” geht Meins davon aus, “dass denen der völlig utopische Charakter von Forderungen nach einem radikalen Wandel in der Klimapolitik, jetzt und sofort, klar ist. Er wirft ihnen vor, aus Feigheit “die Tür zum Fabelreich der Klimaapokalypse” nicht öffnen zu wollen. Deren Furcht, aufgrund von “argumentativer Unbeholfenheit, übersehenen Tretminen und bei diesem Thema ebenso humor- wie gnadenlos agierenden Medien” in den politischen Selbstmord getrieben zu werden, sei übermächtig. 

Ob die “Elitendarsteller”, die Meins “fest in der grünen Partei oder ihr nahestehenden NGOs verankert” sieht, “nicht vielleicht bereits knietief mit beiden Beinen im Herrschaftsbereich des Fanatismus stecken”, werde man erst beantworten können, sollten die Grünen auch das Handeln der Bundesregierung entscheidend prägen. 

Den kompletten Artikel von Wolfgang Meins lesen: https://www.achgut.com/artikel/greta_und_ihre_eltern_nicht_hysterisch_soindern_fanatisch

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2 Gedanken zu „Thunbergs Klimafanatismus

  1. Dieser Klima-Fanatismus kann schnell im Öko-Faschismus münden. Da sollten die Leute langsam mal anfangen, zu hinterfragen.

    “Wald mildert Klimaextreme”

    Demzufolge bräuchten wir mehr Wälder. Was brauchen Wälder? CO2!

    CO2 ist garantiert kein Treibhausgas! Es strebt Richtung Boden, zu den Pflanzen!

    Vielleicht ist durch den Bau von riesigen Städten ein Problem entstanden. In großen Städten staut sich die Hitze. Vielleicht ist auch die Luftfeuchtigkeit gestiegen. Wasser speichert auch Wärme. Wälder können regulierend wirken (Klima-Extreme mildern). Es bräuchte demnach MEHR CO2 – und mitnichten weniger!

    https://foora.com/f/monster/monster-kohlendioxid-co2-feinstoffliche-gasartige-

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