Umweltschutzorganisationen

USA: Umweltorganisationen empfehlen Kohle statt Kernkraft

Umweltschutzorganisationen in den USA, Sierra Club und Friends of the Earth (FOE), versuchen, den Bau eines Kernkraftwerks zu verhindern. Sie empfehlen stattdessen die Kohleverbrennung.

 

Kernkraftwerk V.C. Summer könnte Lufterunreinigungen reduzieren.

Die Versorgungsunternehmen, die in das Atomkraftwerk investiert haben, kündigten an, dass sie das Projekt unter dem Druck von Sierra Club und Friends of the Earth stoppen werden. Environmental Progress, eine in Berkeley, Kalifornien, ansässige Forschungs- und Politik-Organisation, hat analysiert, dass fast die gesamte Elektrizität, die in South Carolina aus Kohle erzeugt wird, durch den Bau des V.C. Summer Kernkraftwerks ersetzt werden könnte. Dadurch würde die Verunreinigung der Luft durch Kohle in South Carolina um 86% reduziert. Die Luftverschmutzung durch Kohle sei Studien zufolge ein wichtiger Faktor bei Atemwegserkrankungen und niedrigerem Säuglingsgeburtsgewicht.

 

Sierra Club und Friends of the Earth (FOE) wollen lieber Kohle verbrennen

Die beiden Organisationen Sierra Club und Friends of the Earth (FOE) haben laut Environmental Progress einen Bericht veröffentlicht, in dem sie darlegen, dass es für die Verbraucher besser sei, kein Kernkraftwerk zu bauen, sondern fossile Brennstoffe zu verbrennen. Sie behaupteten, dass das Verbrennen von Erdgas eine bessere Investition für die Verbraucher sei als die Fertigstellung der Kernkraftanlage.

Beide Organisationen betreiben nach Ansicht von Environmental Progress eine verlogene Umweltpolitik. Nicht die Reduzierung der CO2-Emissionen stehe bei ihnen an erster Stelle, sondern ihre Gegnerschaft zur Kernenergie.

Environmental Progress erinnert daran, dass im Jahr 2012 die Sierra Club-Mitglieder an die Öffentlichkeit gegangen waren, um auf die Machenschaften des Präsidenten der Organisation hinzuweisen. Sie hatten ihn gezwungen zuzugeben, dass die Organisation 26 Millionen Dollar von einer Erdgasfirma angenommen hatte, um ihre Anti-Atom-Agenda zu unterstützen.

Bundes- und Landespolitiker könnten laut Environmental Progress bewirken, dass der Bau des Kernkraftwerks, fortgesetzt wird. Bisher seien bereits 9 Milliarden Dollar an Investitionen geflossen, sagt Environmental Progress auf seiner Facebookseite. Die Organisation kämpft für einen Neustart des Baus. Mit Unterstützung könnten sie die “Anti-Atom-Extremisten” besiegen, sagen sie.

 

Quelle:

http://www.environmentalprogress.org/big-news/2017/7/31/new-south-carolina-nuclear-plant-would-cut-coal-use-by-86-new-analysis-finds

Titelfoto Sierra Club WTC Group Five, Winter 2012, by: Michael R Perry

Der Sierra Club ist die älteste und größte Naturschutzorganisation der Vereinigten Staaten, Friends of the Earth (FOE) ist ein internationaler Zusammenschluss von Umweltschutzorganisationen mit über zwei Millionen Mitgliedern.

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Eine Anti-Windkraft-Demo am 01.12.2016 – zum 70. Geburtstag Hessens

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Hessen bereitet sich seit einigen Monaten mit zahlreichen Veranstaltungen auf seinen 70. Geburtstag vor. Am Donnerstag, den 1. Dezember 2016, endet die Veranstaltungsreihe mit einer Geburtstagsparty und einem Feuerwerk in Wiesbaden. Der Festakt im Staatstheater Wiesbaden hat eine besondere Symbolik, weil in dessen Räumen Hessens Geschichte geschrieben und maßgeblich beeinflusst wurde. Das Theater war 1946 Tagungsort des Beratenden Landesausschusses, der die Weichen für den demokratischen Aufbau des neuen Bundeslandes stellte. Zur Erinnerung daran, dass es Bürgerpolitik nur mit dem Willen der Bürger und nicht gegen sie geben kann, findet vor dieser historischen Kulisse am 1. Dezember 2016 eine Demo hessischer Bürgerinitiativen statt, die gegen die Zerstörung der hessischen Landschaft durch Windkraftindustrieanlagen protestieren werden.

Bis zur Geburtstagsparty am 1. Dezember wird nach dem Willen der Landesregierung im Jubiläumsjahr 2016 auf mehr als 150 Veranstaltungen gezeigt worden sein, “was das Land und seine Menschen ausmacht.” Zu den gravierendsten Veränderungen, die in Hessen zurzeit stattfinden, gehört der Ausbau von Windkraftanlagen. Den hält die Landesregierung Hessens für notwendig, um bis 2050 die Energie Bundeslandes zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen beziehen zu können, zeigt sich aber gegenüber Einwänden taub.

Um auf die drohende Zerstörung der Lebensgrundlagen aufmerksam zu machen, werden Mitglieder aus über 100 hessischen Bürgerinitiativen am Donnerstag, den 1. Dezember 2016, mit einer Kundgebung bei den Abschlussfeierlichkeiten dabei sein. Der hessischen Landesregierung soll unmissverständlich vermittelt werden, dass die Bürger mit der planlosen Ausrichtung der Energie- und Umweltpolitik der Bundes- und der hessischen Landesregierung nicht einverstanden sind.

Dem Windkraftausbau in Schwachwindgebieten haben die Bürgerinitiativen wichtige Argumente entgegen zu setzen. Sie halten ihn für sinnlos, Subventionen würden missbraucht und Steuergelder (EEG-Umlage) verschwendet, Wald-, Feucht-, Naturschutz und Wasserschutzgebiete zerstört, sagen sie. Es gebe keinen plausiblen Grund, die Gesundheit der Bevölkerung durch Infraschall und optische Bedrängung zu gefährden, den Werteverfall von Grund, Boden und Eigentum, die Zerstörung von Naherholungsgebieten in naturnahen Landschaften und die willkürlich festgelegten Abstände hinzunehmen. Die Demonstration richtet sich auch “gegen die bewusste Täuschung der Bürger und gegen Desinformation.”

Den hessischen Bürgerinitiativen geht es um mehr, als um die fragwürdige Methode, mögliche Einnahmen für die Kommunen zu generieren. Sie wollen der hessischen Landesregierung am 1. Dezember zeigen, was sie unter Verantwortungsbewusstsein verstehen. Anstatt auf unsichere Geldeinnahmen zu spekulieren, verteidigen sie den Erhalt ihrer Lebensgrundlage. Eine “intelligente Energiewende” lehnen sie nicht ab, sofern sie nicht das zerstört, was sie und die nächsten Generationen zum Leben brauchen: „Lebensräume für Mensch und Natur“.

 

Einen Hauch von Selbstkritik zeigt die hessische Landesregierung – ohne Konsequenzen

Beim Beteiligungsverfahren 2014 waren allein beim Regierungspräsidium Darmstadt 30.000 Stellungnahmen eingegangen. Der Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier, hatte sich davon nicht beeindrucken lassen. Im Interview mit dem Darmstädter Echo (Ausgabe vom 24. Juni 2014) kommentierte er die Flut an Stellungnahmen zur Windkraft mit den Worten: “Wenn Sie große Vorhaben planen, haben Sie häufig tausende von Einwendungen.” Er spielte die Bedeutung der Proteste nicht nur herunter, sondern stellte die Einwendungen als gewollt dar: “… es entspricht genau dem, was wir wollten: eine frühzeitige und ausführliche Bürgerbeteiligung, um dann in einem offenen und transparenten Prozess zu entscheiden.” Für die Bürger ist aber nicht entscheidend, dass sie ihrem Ärger Luft machen dürfen, sondern dass das Ergebnis stimmt oder, wie Volker Bouffier über Windkraftanlagen bemerkte: “Das Entscheidende ist für mich nicht die Anzahl, sondern welche Leistung erzielt wird.”

Ginge es tatsächlich nach der Leistung, würde vermutlich keine einzige Windkraftindustrieanlage gebaut. Aber es existiert ein politischer Beschluss auf Bundesebene, zu dem den meisten Landes- und Kommunalpolitiker nichts besseres einfällt, als Gesprächskreise anzubieten und zu versuchen, wie Volker Bouffier sagt, “einen Konsens zu finden”. Zur Unterstützung bietet die Landesregierung den betroffenen Kommunen Beratung und Mediation an. Das Ergebnisses des Konsenses steht allerdings von vornherein fest (Energie zu 100 Prozent aus “erneuerbaren” Quellen bis 2050, dafür stehen zwei Prozent der Landesfläche zur Verfügung). Die Protestspitzen sollen geglättet werden, aber der Ausbau soll weiter voranschreiten, dann eben an einem anderen, weniger umstrittenen Ort.

Der Ministerpräsident Hessens räumte ein, dass Interessengegensätze häufig entstünden, wenn die Gemeinden hofften, mit Windkraftanlagen Geld zu verdienen. Er sieht hier ein generelles Problem: “Die Gemeinden hoffen, Geld zu verdienen. Da bin ich ohnehin schon vorsichtig. Wenn die Förderkulisse sich ändert, ist das vielleicht auch weg.” Die wirtschaftliche Katastrophe droht allerdings nicht nur bei einer Änderung der “Förderkulisse”, sondern auch bei geringerem Windaufkommen als vorausgesagt und anderen finanziellen Risiken, die tabuisiert werden. Die technisch und kaufmännisch meist unerfahrenen Mitglieder von Gemeinderäten sind dem Druck großer Investoren meist hilflos ausgeliefert.

Volker Bouffier sieht auch, dass Windkraftanlagen zu Streitigkeiten zwischen den Kommunen führen: “Sie bauen die Windräder dann vorzugsweise hinter den Hügeln vor dem Wohngebiet der Nachbargemeinde. Da frage ich immer: Warum tut ihr euch nicht zusammen? Wenn die Erträge auch in die Nachbargemeinde kommen, ist die Diskussion vielleicht schon ein bisschen anders.” Welche Erträge? Die Erträge, die der Ministerpräsident selbst in Zweifel gezogen hat? Es ist sicher, dass es in Zukunft für viele Kommunen keine Erträge geben wird und sie sich durch unsinnige Energieprojekte immer weiter verschulden werden oder verwahrlosen. Sicher ist jedoch: Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) hat Zwietracht zwischen vielen Kommunen gesät und Erfolg oder Misserfolg vom Wind abhängig gemacht.

 

Der Kampf um die Zukunft

Den hessischen Bürgerinitiativen geht es um den Erhalt der Lebensgrundlagen für alle Menschen, um die Heimat und Zukunft der Kinder und Kindeskinder, die sie bedroht sehen. Durch Mediation kann diese Bedrohung auch nicht hinweg geredet werden, weil Windkraftanlagen sehr häufig bewirken, was ein großer Teil der Bevölkerung befürchtet: Die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. Gilt dies als ein besonders schweres Verbrechen? Sollten die Lebensgrundlagen leichtfertig in Gefahr gebracht werden, sagen die Bürgerinitiativen, frei nach Berthold Brecht, müssten: „WIR eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker bereuen, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.“

Deutlicher wird die hessische Landesverfassung. Schwarz auf weiß steht in Artikel 21:  Ist jemand einer strafbaren Handlung für schuldig befunden worden, kann er “bei besonders schweren Verbrechen (…) zum Tode verurteilt werden”. Die Todesstrafe ist in Deutschland seit Jahrzehnten abgeschafft, Bayern hat sie per Volksentscheid 1998 aus dem Gesetzestext gestrichen, in Hessen ist bislang kein Volksentscheid geplant. In Hessen existiert diese Art der Strafmaßnahme noch.

Im Unterschied zu Bundes- und Landespolitikern können Kommunalpolitiker persönlich angeklagt und belangt werden. Aber um ihr Leben müssen sie nicht fürchten, denn kein hessischer Richter kann sich auf Artikel 21 berufen, weil das Grundgesetz die Todesstrafe längst abgeschafft hat.


Folgender Ablauf der Kundgebung ist vorgesehen:

10:45 Treffpunkt auf dem Kaiser-Friedrich-Platz gegenüber vom hessischen Staatstheater
11:00 Start der Kundgebung mit verschiedenen Sprechern
Ca. 13:00 Ende der Kundgebung (Luftballons aufsteigen lassen!)

…nach Abschluss der Kundgebung ist der Besuch des Weihnachtsmarktes auf dem Schlossplatz möglich.

Alle weiteren Informationen über Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Kontaktadressen usw. gibt es
HIER: Einladung zur Demo

 

Die Zeichnungen comic-hessenland stammen von Daniel Niedick, www.dn-grafik.de
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Ruhrkultour Leseempfehlung:

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Erst ab November im Buchhandel!

Die Energiewende soll unser Klima retten – doch sie zerstört die Natur und die letzten halbwegs unberührten Landschaften. Flächendeckend wird das Land mit Windrädern vollgestellt, Vögel und Fledermäuse verenden elendiglich in den Rotoren der riesigen Windkraftwerke. Mais und Raps, großflächig als Energiepflanzen angebaut, laugen die Böden aus und zerstören die Brutstätten ohnehin gefährdeter Vogelarten.
Und der Ertrag all dieser Verwüstungen? Es bräuchte die gesamte Fläche des Saarlandes, um gerade einmal 20 % unseres Stroms durch Windkraft zu erzeugen. Dabei gäbe es einfachere Mittel, eine Energiewende zu verwirklichen: Allein die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs im Verkehr um 8 % könnte alle derzeit aktiven Windräder überflüssig machen. Ein überfälliges Debattenbuch!

 

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Landschaftsschutz gehört zum “öffentlichen Interesse” – Urteil des VG Koblenz vom 14.07.016

Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz zum Landschaftsschutz vom 14. Juli 2016 könnte ein Meilenstein zum Erhalt von Natur- und Kulturlandschaften sein. Dies sei der Tatsache zu verdanken, dass ein Gericht den Mut gehabt habe, dem Dammbruch einen Riegel vorzuschieben, indem es die Baugenehmigung für zwei Windenergieanlagen durch die Genehmigungsbehörde in einem Landschaftsschutzgebiet nahe der Mosel bei Cochem verweigert hat. Darüber berichtet die Internetseite www.windwahn.de

Das VG Koblenz hat die Genehmigung für zwei Windenergieanlagen in Kail wegen Beeinträchtigung der Reichsburg Cochem und der Burg Coraidelstein in Klotten versagt.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts sind die Windkraftanlagen nicht genehmigungsfähig, da planungsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. Sie stehen nicht im Einklang mit den Zielen der Raumordnung, die festgelegt habe, “dominierende landschaftsprägende Gesamtanlagen mit erheblicher Fernwirkung vor optischen Beeinträchtigungen zu bewahren.” Mit der Aufstellung der beiden Windräder entstünden “neue Dominanzpunkte in der Landschaft”.

In der Pressemitteilung des VG Koblenz v. 29.07.2016 heißt es: “Von bedeutsamen Blickpunkten aus seien die Rotoren der beiden Windenergieanlagen über der Hangkante zu sehen und wirkten in den Hangbereich hinein. Dies bedeute eine für die Landschaft in ihrem bisherigen Bestand neue und fremdartige technische Überformung, die gleichsam von oben nach unten in den Hang hineinwirke und die Sichtbeziehung auf die Burgen und deren Umgebung störe. Die in exponierter Solitärlage errichteten Burgen seien nur noch gemeinsam mit den Windenergieanlagen wahrnehmbar. Durch deren Dominanz verlören die Burgen ihre visuelle Anziehungskraft, die bei drehenden Rotoren noch mehr zurücktrete. Zugleich verändere sich die Maßstäblichkeit der Landschaft und der Burgen, die gegenüber den Windenergieanlagen als technischen Bauwerken zurückträten, während sie ursprünglich die Großbauten in der Landschaft darstellten.”

Das Gericht habe wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Rechtsstreits die Berufung zum OVG Koblenz zugelassen.

Quellen:

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Setzt der BUND bei der Fokussierung auf den Klimawandel falsche Prioritäten?

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Der BUND setzt falsche Prioritäten

Die Schlussfolgerung, dass der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) mit seiner Fokussierung auf den Klimawandel falsche Prioritäten setzt, liegt nahe, wenn man das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie aus Australien betrachtet.

Der Klimawandel sei eine Herausforderung für Natur und Mensch, sagt der BUND: “Neben der Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen beeinträchtigt auch der Klimawandel die biologische Vielfalt.”

Es ist jedoch der BUND, der gemeinschaftlich mit den meisten anderen großen Naturschutzverbänden und vielen NGOs die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen vorantreibt. Er fordert und fördert den massiven Ausbau von Windkraftindustrieanlagen, die das Klima retten sollen, aber zusammenhängende Waldgebiete auseinanderreißen, Menschen und Tiere aus ihrer angestammten Heimat verjagen, Vögel und Fledermäuse zu Hunderttausenden töten.

Die australische Studie nährt den Verdacht, dass es sich bei der Energiewende lediglich um den weltumspannenden, gigantischen Versuch handelt, das kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem vor dem Kollaps zu bewahren und dazu dem öko-industriellen Komplex mit seinen Vorstellungen von einer neuen Gesellschaftsstruktur (NWO) an die Macht zu verhelfen. Dies würde auch die Duldung der verheerenden Auswirkungen auf die Ökologie erklären, die auf grünen Facebookseiten wie Klimaschutznetz, Deutsche Umweltstiftung oder Franz Alts Sonnenseite nicht thematisiert werden dürfen, ohne dass dies zur Löschung von Kommentaren und zum baldigen Ausschluss führt.

Australische Wissenschaftler äußern in einem Beitrag im Fachjournal “Nature” ihre Befürchtung, dass die Fokussierung auf den Klimawandel dazu führen könne, dass Prioritäten beim Artenschutz falsch gesetzt werden.

Die Gefährdungen der Artenvielfalt durch den Klimawandel steht erst an siebter Stelle

Eine neue Studie von Wissenschaftlern an der University of Queensland in Brisbane, Australien, bestätigt, dass die weltweite Artenvielfalt derzeit weniger von Klimaveränderungen als von Gefahren wie der Übernutzung von Ressourcen und der Landwirtschaft bedroht ist. Momentan stünden Gefährdungen durch den Klimawandel erst an siebter Stelle der Ursachenliste, sagen die Forscher. Sie bezogen fast 8700 Spezies in ihre Analyse ein, die auf der Roten Liste bedrohter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) stehen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass 72 Prozent von ihnen durch die Übernutzung von Ressourcen bedroht sind. Diese betreffe entweder die jeweilige Art selbst oder Teile ihres Lebensraums. So seien allein mehr als 4000 Spezies durch Waldrodungen bedroht, schreiben die Forscher. An zweiter Stelle stehe die  Landwirtschaft, weil die dafür genutzten Flächen als Lebensraum verlorengingen, an dritter Stelle stehe die Urbanisierung.

Der Klimawandel könne zwar künftig eine große Gefahr für die Artenvielfalt darstellen, dringlicher sei es aber momentan, die “alten Feinde” zu bekämpfen. Dabei könne die Aufrechterhaltung einer intakten Fauna und Flora helfen, künftige Gefahren durch den Klimawandel zu entschärfen, sagen die Forscher.

Quellen:

 

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Brauchen die Alten Belehrungen von Grünschnäbeln beim Umweltschutz?

Brauchen die Alten Belehrungen von Grünschnäbeln beim Umweltschutz? Von einem Mädchen, das vielleicht noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen? Zum Weiterlesen bitte auf das Bild klicken > Politik und Zeitgeschehen

Foto: Politik und Zeitgeschehen

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Klimaspiele in Paris, 2015

Absurdes Klimatheater.

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Der japanische Klimasatellit “Ibuku”

Seit Januar 2009 wird die Konzentration der wichtigsten Treibhausgase auch vom Weltraum aus überwacht. Zuständig ist der japanische Satellit Ibuku, der erste, der die Treibhausgase an 56.000 Messpunkten der gesamten Erde bestimmt. Vor seinem Start im Januar 2009 lagen lediglich Daten zu 200 Punkten der Erde vor, die sich hauptsächlich in entwickelten Ländern befanden. Der Satellit ermittelte erstmals auch die Methan- und Kohlendioxidkonzentrationen in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Die Vereinten Nationen waren zunächst sehr zuversichtlich, auf diese Weise Klimasünder aus dem All auf frischer Tat zu ertappen, wenn sie gegen Umweltverträge wie das Kioto-Protokoll verstießen. Bereits Anfang 2010 wurde jedoch bekannt, dass der japanische Klimasatellit hohe Konzentrationen von Methan vor allem in der Nähe von Kohleminen und Gas-Pipelines in China, Indien und anderen aufstrebenden Wirtschaftsländern ermittelt hat. Zur allgemeinen Überraschung zeigt sich, dass die Industrieländer wie z.B. Australien, Kanada, Argentinien, Brasilien oder Schweden weniger CO2 emittieren, als durch ihre Vegetation und Oberfläche absorbiert wird.

Vor dem Hintergrund der Ibuku-Daten dürften z.B. Argentinien, Australien, Brasilien, Kanada usw. an Indien, China, USA und die meisten Entwicklungsländer (Abfackeln von Regenwälder und schädlicher Hausbrand-daher viel CO2) eine dicke Kompensationsrechnung schicken. Frankreich könnte Klima-Reparationen von Indien fordern oder Großbritannien Reparationen von der Republik Kongo.

Die Ibuku-Mission war auf fünf Jahre angelegt; die Ergebnisse liegen vor.
Auch die NASA hatte einen Messsatelliten im Einsatz, der auch CO2 Emissionen und Absorbtionen ermitteln sollte. Die Ergebnisse sollen aber noch nicht bekannt gegeben werden, sie werden auf der Klimakonferenz Ende November 2015 keine Rolle spielen. Passen die Ergebnisse nicht zur Klimaideologie?

Eine Einigung wird es in Paris mit größter Wahrscheinlichkeit nicht geben: Beim Geld hört die Klima-Harmonie auf. Nur die Reiselust ist ungebrochen: 10.000 Plätze für offizielle Delegationen von 194 Mitgliedstaaten, 3000 Plätze für Medienleute, 7000 weitere Plätze für Aktivisten von Nichtregierungsorganisationen (Umwelt- und Entwicklungshilfegruppen, Gewerkschaften, Wirtschaft usw.). Und die Austragungsorte der nächsten Klimaspiele stehen auch bereits fest.

Quellen:

► http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&mode=play&obj=17140
► http://www.taz.de/!5169176/
► http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/die-rache-der-klima-reparationen/

 

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Blinde Zerstörungswut – 17 Jahre nach dem “Darmstädter Manifest”

Foto: abbilder

Die Loreley, der weltberühmte Felsen im Mittelrheintal, könnte die international sehr begehrte Auszeichnung als Weltkulturerbe, die der Verbandsgemeinde Loreley 2002 verliehen wurde, verlieren, wenn dort Windkraftanlagen aufgestellt würden.

Das  Mittelrheintal ist eine uralte Kulturlandschaft, Inbegriff der Rheinromantik und neben dem mittleren Ruhrtal in Nordrhein-Westfalen eines der ersten Toruristenziele Deutschlands. Es reicht von Bingen bis Koblenz, Burgen, Festungen und Kirchen säumen das Tal. Der Verbandsbürgermeister, Werner Groß (CDU), sieht im Bau von Windkraftanlagen eine Chance, die Haushaltskasse aufzubessern. “Windkraft ist eine Einnahmequelle”, zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung. Die Ortsgemeinden sollen allesamt verschuldet sein, “blank, defizitär bis zum Geht-Nicht-Mehr”, sagte der Verbandsbürgermeister der Zeitung.
LoreleyEs könne doch nicht sein, sagte er, “dass ein Freiluftmuseum entstehe, mit mittelalterlich verkleideten Einwohnern, die von Touristen gefüttert werden”. Er fragt: “Sollen wir in Schönheit sterben?”

Der Verbandsbürgermeister  Groß versteht nicht, dass auf der anderen Rheinseite, auf den Höhen des Hunsrücks “jede Menge Anlagen, deutlich sichtbar für die, die um die Loreley herumspazieren” stehen, man der Verbandsgemeinde Loreley aber die Aufbesserung der Kasse verbieten will. Es werde geprüft, ob und wie man rechtlich gegen den Beschluss der Landesregierung in Mainz, die den Bau der Windkraftanlagen abgelehnt hat, vorgehen kann.

In der Verbandsgemeinde soll am Dienstag, 8. September, die Entscheidung des VG-Rates über das weitere Vorgehen zum Thema Windkraft Loreley fallen.
Zum 8. September ruft die Bürgerinitiative gegen die Windkraftpläne zu einer Mahnwache vor der Sitzung auf.

Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland

Mit dem Darmstädter Manifest zur Windenergienutzung in Deutschland wandten sich anlässlich einer Pressekonferenz im Presseclub Bonn am 1. September 1998 über 95 Hochschullehrer und Schriftsteller an die Öffentlichkeit. Sie versuchten, Politiker, Kulturträger, Umweltverbände und Medien auf die vielen negativen Folgen einer ausufernden Windenergienutzung aufmerksam zu machen und stellten an die verantwortlichen Behörden eine Reihe von Forderungen. Fast 20 Jahre später ist das ökologische, ökonomische und finanzielle Zerstörungswerk entgegen allen Warnungen und Protesten fast vollbracht. Fast. Die Anti-Windkraftbewegung ist vermutlich größer, als es die Anti-Atomkraftbewegung je war. Nur friedlicher. Zehntausende von Menschen sind bundesweit in über 700 Bürgerinitiativen engagiert. Sie setzen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel ein, um den Windwahn zu beenden.

Sie werden überrascht sein, wie aktuell das „Manifest“ auch heute, nach fast 20 Jahren, noch ist.
Initiativgruppe Darmstädter Manifest (pdf) oder hier:

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Fast jeder zehnte Verkehrstote war mit dem Fahrrad unterwegs

radgeberDie Grünen in Rheinland-Pfalz sammeln zurzeit im ganzen Land Fahrräder und leiten sie an die Flüchtlinge weiter. Sie wollen die Mobilität der Flüchtlinge verbessern, damit sie am gesellschaftlichen Leben auch wirklich teilhaben können. Ihr Slogan: “Werden Sie Radgeber! Rad geben, Lebensqualität schenken.”
Aber daran haben die Grünen nicht gedacht:

„Mehr Fahrrad“: Massiver Anstieg von Unfallrisiken

Fred F. Müller

Das Radfahren ist ein besonders eindrückliches Beispiel dafür, mit welcher Nonchalance unsere grünsozialistischen Politiker dem Volk Dinge empfehlen, die eher schädlich als nützlich sind. Beispiel Fahrradfahren, das von ihnen besonders gern als gutes Werk für die Umwelt und als gesunde Alternative zum Autoverkehr propagiert wird. Der eine oder andere Spitzenpolitiker kommt auch schon mal bei geeigneter Wetterlage und nach Absprache mit „zufällig“ anwesenden Kamerateams mit dem Drahtesel zu Besprechungen vorgefahren [ROET]. Mit der jetzt anlaufenden „Decarbonisierung der Gesellschaft“ plädieren die Minister Gabriel und Hendricks dafür, Beamte zur verstärkten Benutzung von Fahrrädern zu animieren und Fuß- und Radwege auszubauen, um so die deutschen CO2-Emissionen um jährlich 1,1 Mio. Tonnen zu verringern [GABR]. Doch was zunächst eher harmlos als Aufruf zu guten Taten erscheint, ist in Wirklichkeit eine Anstiftung zu massenhafter Körperverletzung.

Jeder zehnte Verkehrstote war mit dem Fahrrad unterwegs

Rutschgeräusche, Scheppern, Aufschlag, Ambulanz: Eine typische Szene für Wintertage mit tückischen Glatteisfallen, denen Radfahrer auf den selten gut geräumten Radwegen allzu

häufig zum Opfer fallen. Und zugleich eine Verdeutlichung der hohen Risiken, denen Radfahrer selbst dann ausgesetzt sind, wenn kein Auto beteiligt ist. Fahrräder sind wie alle Zweiräder vom Prinzip her instabil, so dass es schon bei kleinsten Anlässen zu Stürzen kommt. Ohne Blechgehäuse oder Knautschzone sind mittlere bis schwerste Verletzungen dann vorprogrammiert. Fast zehn Prozent aller Verkehrstoten sind Radfahrer. Diese Tatsache wird von dem heutigen gewissenlosen Politikertypus bei ihren Aufrufen zu vermehrtem Radfahren jedoch wider besseres Wissen ignoriert. Dabei genügt schon ein kurzer Blick in die Statistik, um zu erkennen, welch ungleich höheren Risiken Zweiradfahrer im Vergleich zu Autofahrern ausgesetzt sind.

Das Riesen-Risiko der Radfahrer

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Das Unfallrisiko von Radfahrern ist 9,2 Mal so hoch wie das von Autofahrern und übertrifft sogar noch das von Motorradfahrern (Daten: [ADAC/DEST])

Das Unfallrisiko für Radfahrer liegt, bezogen auf die zurückgelegte Wegstrecke, mehr als neunmal so hoch wie das für Autofahrer und übertrifft sogar noch dasjenige der bekanntlich hoch gefährdeten Motorradfahrer. Wer also Menschen anhält, vom Auto auf das Fahrrad umzusteigen, nimmt in Kauf, dass die Betreffenden ein fast zehnfach höheres Risiko für Leib und Leben tragen, als wenn sie mit dem PKW unterwegs wären.

Im innerstädtischen Verkehr starben in Deutschland im Jahre 2011 sogar mehr Radfahrer als Fußgänger. Und dabei geht es nicht nur um Todesfälle: Viel schwerer wiegt die hohe Zahl der Schwer- und Leichtverletzten. Zwar geht die Zahl der Todesfälle im Verkehr seit vielen Jahren zurück, doch übersieht man hierbei leicht die viel höheren Zahlen der Schwer- und Leichtverletzten, von denen viele schwere bis schwerste gesundheitliche Langzeitfolgen – bis hin zum lebenslangen Pflegefall – davontragen. So kamen laut Untersuchungen des Statistikdienstes Destatis im Jahre 2011 bei Verkehrsunfällen zwar „nur“ 4009 Menschen zu Tode, doch gab es für jeden Toten 17 Schwerverletzte (insg. 69.000) und sogar 81 (insg. 323.400) Leichtverletzte.

Wo bleiben die Personalvertretungen?

Dabei ist der reine Vergleich von Arbeitswegen nur ein Teil des Gesamtbildes, denn viele Mitarbeiter müssen auch noch Dienstgänge zurücklegen. Nach Erhebungen des ADAC übertrifft die durchschnittliche Länge eines Dienstweges mit 20,4 km sogar noch diejenige des durchschnittlichen Arbeitsweges von 17,7 km. Sollten auch diese Strecken per Fahrrad zurückgelegt werden, dann stiege das persönliche Unfallrisiko nochmals um mehr als ein Drittel zusätzlich an.
Will man die Gesamtrisiken in konkrete Zahlen umrechnen, so muss man berücksichtigen, dass die Beförderungsleistung des Fahrrads nur 3 % der Gesamt-Beförderungsleistung ausmacht, das Auto dagegen 76 % erreicht. Wollte man nur die Hälfte der bisher per Automobil erbrachten Leistungen auf das Fahrrad verlagern, so stiege bei sonst unveränderter Risikostruktur die Zahl der Verkehrstoten von den 4009 des Jahres 2011 auf rund 13.000 an. Die Zahl der Schwerverletzten stiege von 69.000 auf 224.000 und die der Leichtverletzten sogar auf mehr als 1 Mio. Angesichts solcher Zahlen ist schwer nachzuvollziehen, warum sich in dieser Angelegenheit bisher weder Personalvertretungen bzw. Gewerkschaften noch Berufsgenossenschaften oder sonstige Interessenvertretungen mit entsprechenden Stellungnahmen zu Wort gemeldet haben.

Zusätzliche Risiken

Anteile der Beförderungsleistung der verschiedenen Transportmittel im Jahre 2011 (Daten: [DEST])

Anteile der Beförderungsleistung der verschiedenen Transportmittel im Jahre 2011 (Daten: [DEST])

Nun mag der eine oder andere Vertreter grünsozialistischer Weltanschauungen damit argumentieren, dass mit abnehmender Zahl an Autos im Straßenverkehr sich auch die Risikolage für die Fahrradfahrer und Fußgänger verbessert. Es gibt jedoch eine Reihe von Gründen, warum dies wohl eher Wunschdenken bleiben dürfte. So dürfte mit zunehmendem Radverkehr auch das Risiko für Unfälle zwischen Radfahrern und Fußgängern merklich ansteigen [RADU]. Bereits heute ist vielfach ein oft rücksichtsloses Verhalten von Radfahrern gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern festzustellen, bis hin zur Androhung körperlicher Gewalt gegenüber Fußgängern, die sich über die dreiste Benutzung von Fußwegen trotz vorhandener paralleler Radspur beschweren. Zudem dürfte die durchschnittliche Geschwindigkeit der Radfahrer durch die massive Zunahme von Elektrobikes deutlich zunehmen. Bisher lag sie bei rund 10,4 km/h, bei manchen der – oft zusätzlich frisierten – Hochleistungs-E-Bikes werden jedoch die 25 km/h teils deutlich überschritten, mit entsprechend erheblich höheren Unfall- und Verletzungsrisiken sowohl für die Fahrer als auch für Fußgänger.

Die rasant steigenden Verkaufszahlen dieser Fahrzeugkategorien machen sich bereits in den Unfallstatistiken bemerkbar. So stieg einem Bericht von Spiegel Online zufolge die Zahl der Verkehrstoten in den ersten 11 Monaten das Jahres 2014 gegenüber dem Vorjahr erstmals seit längerer Zeit wieder an [SPIE]. Dabei stellte der gleichen Meldung zufolge der Deutsche Verkehrssicherheitsrat fest, dass „rund ein Fünftel aller Getöteten im Straßenverkehr auf Motorrädern, Rollern und E-Bikes unterwegs war. Die Zahl der Verkehrstoten auf Zweirädern sei in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr teilweise im zweistelligen Prozentbereich gestiegen, so beispielsweise bei Fahrradfahrern um zwölf Prozent“.
Solche Zusammenhänge sind deutschen Spitzenpolitikern ganz sicher bekannt. Aber derartige unbequeme Wahrheiten wollen „Volksvertreter“ wie Gabriel, Hendricks und Konsorten gar nicht hören…
Fred F. Mueller

Quellen:
[ADAC] Mobilität in Deutschland – Ausgewählte Ergebnisse. ADAC-Broschüre, Artikelnummer 2830600.
[DEST] BroschuereVerkehrBlick0080006139004Destatis
[GABR] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/klimaschutz-wie-sigmar-gabriel-den-co2-ausstoss-bremsen-will-a-1006363.html
[RADU] Urteil Kammergericht Berlin, Beschluss vom 15. 01. 2015, Az. 29 U 18/14
[ROET] http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wie-die-deutschen-umweltminister-der-umwelt-schaden-a-823362.html
[SPIE] http://www.spiegel.de/auto/aktuell/unfallstatistik-2014-zahl-der-verkehrstoten-hoeher-als-2013-a-1020389.html

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Zeigt der massive Bürgerprotest gegen Windkraftanlagen im Wald in NRW Wirkung?

Foto: Paderborn-Dahl

Foto: Paderborn-Dahl, http://dawipaderborn.bplaced.net/wordpress/

An der letzten Großen Informationsveranstaltung gegen den Windwahn hat trotz Einladung kein offizieller Vertreter von NRW teilgenommen. Zu der Veranstaltung hatten der Verein für Umwelt- und Naturschutz Schmallenberg in Kooperation mit der VernunftWende Bündnis NRW, der Vernunftkraft Landesverband Hessen e.V. und dem Bündnis Energiewende für Mensch & Natur, Rheinland-Pfalz, am 25.04.2015, in Bödefeld, Sauerland, eingeladen. Über 500 Personen haben daran teilgenommen.

Die Botschaft scheint jedoch bei der Landesregierung angekommen zu sein. Die Anti-Windkraftbewegung ist zu einer Massenbewegung geworden, die auch mit Geld nicht zum Schweigen zu bringen ist.

Keine Industrialisierung der Wälder durch Windkraftanlagen!

NRW mit sich im Zwiespalt

Zwar hält NRW an dem Beschluss fest, bis 2020 den Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung von vier auf 15 Prozent zu erhöhen, aber dieses Ziel könnte dennoch in weite Ferne gerückt sein.

Der Chef der NRW-Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense (SPD), bezeichnete dieses Ziel bei der Vorstellung des vom Kabinett verabschiedeten Landesentwicklungsprogramms (LEP), das noch vom Landesparlament verabschiedet werden muss, als “ehrgeizig”.

Im Zusammenhang mit weiteren Überlegungen der Landesregierung heißt “ehrgeizig” für den kritischen Beobachter “unrealistisch”. Die Planung liegt jetzt wieder bei den Kommunen, das Ausbauziel wurde nur grundsätzlich formuliert.

Der Schwarze Peter geht an die Gemeinden

Jede Kommune, jedes Ratsmitglied wird sich auch mit grundsätzlichen Fragen beschäftigen müssen, nicht nur mit den Verdienstmöglichkeiten für seine Gemeinde. Ratsmitglieder, die den Empfehlungen der Verwaltung oder Gutachtern folgen, in der Überzeugung, sie könnten damit nichts falsch machen, gehen ein hohes Risiko ein: “Die parlamentarische Indemnität* steht nur den Mitgliedern der staatlichen Parlamente zu, nicht aber den Mitgliedern der so genannten “Kommunalparlamente”, sagen Juristen. Das heißt, sie können im Hinblick auf die Gesundheitsgefahren für den Menschen persönlich haftbar gemacht werden. Auf dieses Risiko haben der Staatsrechtslehrer, Prof. Dr. Michael Elicker und ders Rechtsanwalt Andreas Langenbahn hingewiesen. (s. “Schutzpflicht des Staates – Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern bei Windkraftanlagen“.)

Selbst eine 10H-Regelung, wie sie unter Protest der Grünen in Bayern verabschiedet wurde, bietet keinen Schutz. Dieser Regelung entsprechend müssen Windräder in Bayern künftig zehnmal so weit von Wohngebieten entfernt sein, wie sie hoch sind – das sind zwei Kilometer für ein modernes Windrad.

Viel Arbeit für die Bürgerinitiativen

Auch auf die Bürgerinitiativen kommt noch mehr Arbeit zu, wenn sie die Ratsmitglieder ihrer Gemeinde dazu bewegen wollen, keinen Vorgaben und Gutachten mehr blind zu vertrauen, sondern selbst zu recherchieren oder vertrauenswürdige, unabhängige Gruppen, keine Projektierer oder Investoren, mit der Erstellung eines Gutachtens zu beauftragen.

Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Vorgehensweise der Ortsgemeinde Weisenheim am Berg, Rheinland-Pfalz. Sie hat sich mit den Chancen und Risiken der Ortsgemeinde am Bau und Betrieb eines Windparks auseinandergesetzt und ist dabei auf einen erstaunlichen Zusammenhang gestoßen, der in einem Flyer erklärt wird.

Kommunen, die sich mit der Windkraft kritisch auseinandersetzen möchten, finden in diesem Flyer viele Anregungen und eine Art Leitfaden, um schönen Versprechungen auf den Grund zu gehen.

Insbesondere die Landesvertretungen der Bürgerinitiativen haben die neuesten Informationen und können Hilfestellung bei der Aufstellung von Checklisten für engagierte Gemeinden geben, die gegen die Industrialisierung der Wälder um den Erhalt von Natur, Umwelt und Lebensqualität kämpfen.

Vernunftwende NRW

► und bei Facebook: https://www.facebook.com/vernunftwende

Quellen:

 

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Plastikverpackung von “Einkauf Aktuell” nervt Haushalte

einkaufaktuellDie Plastikverpackung von “Einkauf Aktuell” hat bisher über 150.000 Menschen so sehr genervt, dass sie eine Petition auf Change.org unterschrieben haben.
Jeden Samstag bekommen laut der Informationsseite der Deutschen Post AG (Link) 20,77 Millionen Haushalte eine Ausgabe von “Einkauf Aktuell”. Dieses Geheft bestehend aus einer TV-Zeitschrift und weiteren Werbeprospekten wird in einer Plastiktüte eingepackt verschickt.
Per Petition wird die Deutsche Post AG aufgefordert, “Einkauf Aktuell” künftig ohne Plastikfolie zu verteilen. Pro Jahr summiert sich die Anzahl der unnötigen Plastiktüten auf über 1.000.000.000 – eine Milliarde – der Folienverbrauch wurde auf etwa 2.886 Tonnen pro Jahr errechnet, was der jährlichen Menge an Kunststoffverpackungen von rund 83.000 Bürgern entspricht. Beim „Kunden” angekommen, wird der Packen meist ungelesen und ohne Trennung der Folie vom Papier in die Papiertonne geworfen. Viele berichten auch von der Zustellung dieses Bündels trotz klarer Aufschrift auf dem Briefkasten gegen den Empfang von „Einkauf Aktuell“.

Dabei wäre eine Alternative möglich und umsetzbar: Die Prospekte könnten ohne die Plastikhülle ineinander gefaltet und falls nötig mit einem Klebepunkt zusammengehalten werden – was besonders für die sortenreine Sammlung und das Recycling von Altpapier förderlich wäre.

Hier ist der Link: Stoppen Sie die Plastikverpackung von “Einkauf Aktuell”

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