Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler

Eine überwältigende Mehrheit von Wissenschaftlern ist der Auffassung, dass die globale Erwärmung und der Klimawandel durch Menschen verursacht sei. Sie kennen diese Behauptung. Ihr Ursprung ist eine Studie von John Cook, University of Queensland. IOP (Institute for Physics) berichtete darüber am 16. Mai 2013. Unter der Leitung von Cook hatten Forscher 2012 wissenschaftliche Artikel, die zwischen 1991 und 2011 erschienen waren und die Suchbegriffe “globale Erwärmung” und “globaler Klimawandel” enthielten, analysiert. insgesamt 11.994.  

Von den rund 12.000 Veröffentlichungen bestätigte nur rund ein Drittel der Wissenschaftler, 32,6 Prozent,  die Ansicht, dass die globale Erwärmung durch Menschen verursacht sei (Anthropogenic Global Warming -AGW), 97 Prozent dieses Drittels, nicht der Gesamtmenge, hielt “die jüngste Erwärmung vor allem von Menschen gemacht”. Die Mehrheit der Wissenschaftler, 66,4 Prozent, bezog keine Position zum AGW. Aber die Zahl 97 machte weltweit die Runde. Noch am selben Tag der Veröffentlichung des IOP twitterte der Präsident der USA, Barack Obama:

Obama_97P

Scan: http://www.climatechangedispatch.com/

Und damit war der große “97% Konsens” geboren und diente fortan bis auf Weiteres der Politik der Dekarbonisierung und dem Verstummen der Kritiker der “globalen Erwärmung.”

Unvorstellbar, dass 97 % ein Mythos ist?

Die Wissenschaft sei das eine, schrieb Willi Winkler 2010 in der Süddeutschen Zeitung, “aber es braucht auch noch jemanden, der auf sie hereinfällt, ihre Irrtümer also auch noch propagiert. Das war, wie jedermann weiß, der Seemann Popeye.

Bewaffnet mit einer Pfeife und einem losen Mundwerk begann der tätowierte Geselle von 1929 an die amerikanischen Kinder in einem täglichen Comicstrip zu unterhalten.” Es ging um Spinat, den Generationen von Kindern auf Grund der Behauptung, er sei besonders eisenhaltig und gut für die Gesundheit, hinunterwürgten oder auch verweigerten. Der Spinat-Absatz stieg dank Popeye angeblich um 33 Prozent.

Unter der Überschrift “Medizinische Mythen” präsentierte das British Medical Journal Ende 2007 eine Reihe erwiesener Irrtümer, an die “Ärzte wie die allgemeine Öffentlichkeit glauben”, darunter auch den großen Spinat-Irrtum, der durch einen Kommafehler 1890 vom Schweizer Physiologen Gustav von Bunge in die Welt gesetzt worden war: Spinat enthält nicht mehr Eisen als anderes Gemüse.

117 Jahre konnte sich dieser Irrtum halten und durch konsequentes Abschreiben und Weiterdichten neuen Spinat-Schwindel entstehen lassen. Winkler:

Der moderne Mensch giert nach wissenschaftlichen Mythen. Und er jubelt, wenn die Mythen wieder zerstört werden. Dabei kommen wir uns sehr schlau vor. Zu Unrecht: Der Spinat lehrt, dass wir Laien wie die Schafe von einer Legende zur nächsten irren.

Lars Schröder

Quellen:

 

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