Punkt

Gesundheitsdiktatur unter dem roten Punkt?

Die Anhänger der Idee „NoCovid“ markieren ihren Namen bei Twitter mit einem roten Punkt. Als Symbol könnte der rote Punkt den roten Stern ersetzen, der vielen Menschen als Symbol für eine sozialistische bzw. kommunistische Diktatur gilt. Beide Symbole signalisieren eine Weltanschauung. Der rote Punkt steht nicht nur als Symbol für den Wunsch nach dem „Schutz des Lebens“, sondern auch für ein neues Gesellschaftssystems, das die Aufhebung der Grundrechte zu Gunsten eines Gesundheitssystems beinhaltet. Eine „Gesundheitsdiktatur“ wäre das Ergebnis. Die NoCovid-Ideologie vereint zurzeit Anhänger des Kapitalismus und des Sozialismus, Christ- und Sozialdemokraten, Unternehmen und Gewerkschaften, Kirchen und Nicht-Regierungsorganisationen.

Auch die Bundesregierung ziert ihren Post vom 27. April bei Facebook mit einem roten Punkt. Was hat der rote Punkt zu bedeuten?

Facebook, 27.April 2021
Die Frage: „Steht der rote Punkt als Symbol für #NoCovid? wurde nicht beantwortet.

„NoCovid“-Strategie

Hinter dem rote Symbole Punkt verbirgt sich die Idee einer „NoCovid“-Strategie nach dem Vorbild von Ländern wie Australien und Neuseeland. Ein roter Punkt oder Hintergrund im Profil soll den Ernst der Lage in der vermeintlichen Corona-Pandemie deutlich machen. Sympathisanten setzten die rote-Punkt-Welle am Osterwochenende in Bewegung, weil ihnen die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung nicht weit genug gingen.

Seitdem fordern die Anhänger der „NoCovid“-Idee unter dem Hashtag #LebenRetten einen „echten harten Lockdown“. Er soll die Betriebe, Kitas und Schulen umfassen und etwa sechs Wochen dauern – beziehungsweise solange, bis eine ausreichend niedrige Inzidenz erreicht ist. Anschließend sei eine „NoCovid“-Strategie nach dem Vorbild von Ländern wie Australien und Neuseeland zu verfolgen.

Die Anhänger der „NoCovid“-Idee sind überzeugt, dass in Australien und Neuseeland die Fall- und Todeszahlen dank einer konsequenten Test- und Tracing-Strategie sowie strikten Einreise- und Quarantäneauflagen in der Corona-Pandemie auf einem durchweg niedrigen Niveau gehalten werden können.

Auf dem Weg in die Gesundheitsdiktatur

Vielleicht jagen sie nur einer Illusion nach. Aber vielleicht bevorzugen sie ein Leben in einer Gesundheitsdiktatur, die ihnen die Eigenverantwortung für ein gesundes Leben abnimmt und zum Ausgleich dem Staat die Verwaltung der Grundrechte überträgt. Wäre es nur eine kleine Sekte, die nach einem staatlichen Eingriff in die Grundrechte verlangt, müsste sich kein Demokrat über diese zutiefst reaktionären Sehnsüchte empören. Aber es sind die Führungskräfte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die national und international die Werbetrommel für die „Große Transformation“ oder den „Great Reset“ rühren. Sie haben sind in die Vorstellungswelt der Menschen eingedrungen, die zwischen realer Gefahr und rechnerisch ermittelten Risikomodellen nicht unterscheiden können. Die Modelle werden rund um die Uhr und von allen Medien mit einzelnen Beispielen und persönlichen Schicksalen unterfüttert, sodass die Bevölkerung die Inszenierung der Gefahr als eine reale Gefahr fühlt.

Die Risikomodelle können nicht von der Bevölkerung kontrolliert werden. Sie erlauben es jedoch der Regierung, nach Willkür zu regieren.

Australien und Neuseeland sind für das Willkürregiment keine Vorbilder, sondern abschreckende Beispiele. Nachdem die Behörden des Bundesstaats Western Australia eine Corona-Infektion bei einem (!) Reisenden entdeckt hatten, kündigte Australien für die beiden Regionen Perth und Peel ein dreitägiger Lockdown an. Die Regierung schloss am 24. April erneut die Grenze zwischen Australien und Neuseeland, die sie eine Woche zuvor geöffnet hatte.

Coronaviren sind keine Killerviren

Coronaviren sind keine Killerviren, sondern führen, ähnlich wie Influenzaviren, in relativ wenigen Fällen zu teilweise schweren Erkältungskrankheiten. Die Angst vor einer Infektion ist irrational. Die Infektionszahlen, die den Medien dienen, der Bevölkerung ohne Unterlass Angst einzujagen, beruht auf der Fehlannahme, dass die positiven Ergebnisse der PCR-Tests Krankheit oder Ansteckungsgefahr bedeuten. Inzwischen wissen aufgeklärte Menschen, dass dies eine Jahrhundertlüge ist, die einem politischen Zweck, aber nicht der Gesundheit dient.

Wer hätte gedacht, dass sich Coronaviren, die für nahezu alle Menschen keine außergewöhnliche Bedrohung darstellen, scheinbar demokratische Regierungen als Vorwand benutzen, um Grundrechte auszuhebeln, die Existenz vieler Menschen zu vernichten, die Bevölkerung zu verängstigen, um sie gefügig zu machen?

Das Strategiepapier der Bundesregierung „Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen“ ist ein Dokument ihrer Coronapolitik, die die Bezeichnung „faschistoid“ verdient.


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Titelbild: geralt, pixabay



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