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Prinz von Wales: Klimakrise erfordert „kriegsähnliche Maßnahmen“

Der britische Thronfolger Prinz Charles erklärte am 1. November 2021 bei der Eröffnung des COP26-Gipfels in Glasgow, dass zur Bewältigung der Klimakrise „kriegsähnliche Maßnahmen“ erforderlich seien.

„Wir brauchen eine groß angelegte Kampagne im Stil des Militärs, um die Kräfte des globalen Privatsektors zu bündeln.“

Selbst der Guardian räumte 2013 ein, dass Prinz Charles‘ Klimaverrücktheit eine Gefahr für die Demokratie sei („Prince Charles is a danger to democracy“). Eric Worall („Whats Up With That“) fragt, ob er sich vielleicht zu viel aus dieser Bemerkung des Kronprinzen mache?

Prinz Charles sagte vor Beginn der Klmakonferenz in Glasgow den in Italiens Hauptstadt versammelten G 20-Politikern, dass der Privatsektor „begierig“ sei, mit ihnen zusammenzuarbeiten und „bereit, eine enorm wichtige und verändernde Rolle zu spielen“. Der britische Thronfolger fügte hinzu, dass Lösungen für wichtige Probleme „nur möglich erscheinen, wenn es eine viel engere Partnerschaft zwischen der Regierung, den wichtigsten multilateralen Banken, dem Privatsektor und seinen Investoren gibt“.

Da viele Länder der Welt nicht in der Lage seien, die notwendigen Investitionen in so genannte grüne Technologien zu tätigen, müssten die reicheren Länder „eine riesige militärische Kampagne“ mit „Billionenbeträgen“ (Trillions) auf die Beine stellen, um den Klimawandel zu bekämpfen, erklärte der britische Kronprinz.

Die Macht der Milliardäre

Laut Glasgowtimes trafen sich Charles und Amazon-Gründer Jeff Bezos am Vorabend von Cop26.

Jeff Bezos und seine Freundin Lauren Sánchez waren beim britischen Prinzen zu einem Gespräch über den Klimawandel in seinem Haus in Dumfries, Ayrshire, Schottland, eingeladen, berichtet die Zeitschrift Hola.

In einem Beitrag auf Instagram schrieb Bezos am Tag vor Beginn der Klimakonferenz:

„Der Prinz von Wales engagiert sich seit fünf Jahrzehnten für den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz unserer schönen Welt – viel länger als die meisten. „Wir hatten die Gelegenheit, diese wichtigen Themen am Vorabend des #COP26 zu diskutieren – auf der Suche nach Lösungen, um unsere Welt zu heilen, und wie der @BezosEarthFund dabei helfen kann.“

Der Aufstieg der fünf großen Tech-Giganten prägt die Liste der reichsten Menschen der Welt. Laut Statista machte Amazon Jeff Bezos zur reichsten Privatperson. Lange Zeit führte der Gründer von Microsoft, Bill Gates, die Liste an. Auch Steve Ballmer, ebenfalls durch Microsoft zum Milliardär geworden, ist auf der Liste vertreten. Mit Larry Page und Sergey Brin gehören die Gründer von Google ebenfalls zu den reichsten Menschen der Welt. Der Gründer von Facebook, Mark Zuckerberg, befindet sich auch in den Top-10 des Rankings.
Statista

Trotz der seit langem geltenden Konvention des Königshauses, sich nicht in politische Angelegenheiten einzumischen, haben sich die Mitglieder der Familie zunehmend zum Thema Klimawandel geäußert.

Er beschuldige Prinz Charles nicht, „eine absolute Monarchie wiederherstellen zu wollen, ein absichtlicher Schurke zu sein – dazu scheint er nicht klug genug zu sein“, sagt Eric Worrall. Eine große Zahl von Menschen von einer Krise zu überzeugen, sei ein altbewährter Weg, um Demokratien und Republiken zu stürzen. „Verängstigte Menschen wiederholt bewiesen, dass sie bereit sind, Freiheit gegen Sicherheit zu tauschen.“

Letzte Woche habe Prinz Charles behauptet, es gebe ein „gefährlich enges“ Zeitfenster, um den Klimawandel zu bekämpfen. Und am Sonntag erklärte der Prinz, die COP26 sei die „letzte Chance“ für die Politiker, die Welt zu retten. Die Nötigung zur Eile ist aus billigen Werbekampagnen hinlänglich bekannt.

Worrall sagt ferner, er habe „keinen Zweifel daran, dass Prinz Charles mit seiner militaristischen Rhetorik und seiner hartnäckigen Klima- und Covid-Angstpropaganda die Flammen der Tyrannei anfacht.“ Er würde gerne wissen, wer ihm diese Ideen in den Kopf setzt. „In diesen Zeiten weit verbreiteter Angst und schlechter politischer Entscheidungen besteht für mich kein Zweifel daran, dass die Ehrgeizigen und Skrupellosen ihre Chancen abwägen und jede Gelegenheit nutzen, um unsere Freiheiten zu beschneiden.“

Klimakonferenz und Great Reset

In seinen Ausführungen bezeichnete der Thronfolger Cop26 als den „Salon der letzten Chance“ und forderte, dass den „schönen Worten“ „noch schönere Taten“ folgen müssten. Er argumentierte, dass es für das Funktionieren dieser Vision nicht von den Ländern abhängen dürfe, „parallele“ Lösungen zu schaffen. Es sei vielmehr notwendig, eine „globale Systemlösung“ anzustreben, um die „radikale Umwandlung unserer derzeitigen auf fossilen Brennstoffen basierenden Wirtschaft in eine wirklich erneuerbare und nachhaltige Wirtschaft“ anzuführen.

Die Forderung nach einer globalen Lösung sei nichts Neues für Prinz Charles, sagt Worrall. Er sei ein früher Befürworter der Great Reset-Agenda des Weltwirtschaftsforums.

Wer die Widersprüche zwischen den Worten und dem Verhalten des Prinzen und der Konferenzteilnehmer nicht sehen will, sieht sie selbstverständlich nicht. Er wird an den ehrbaren, philantropischen Absichten der Milliardäre nicht zweifeln wollen.

Kritische Journalisten stellen jedoch fest.: „Während der Prinz die Menschen auf der Welt aufforderte, ihr Verhalten zu ändern, galt dieser Maßstab offenbar nicht für sein eigenes Verhalten, da er zusammen mit vielen führenden Politikern und Diplomaten der Welt in einem Privatjet zum Gipfel reiste“. Man schätzt, dass die von den nach Glasgow jettenden Globalisten verursachten Emissionen die gesamten Emissionen der schottischen Bevölkerung in einem ganzen Jahr übersteigen werden.

Der chinesische Präsident Xi Jinping, der russische Präsident Wladimir Putin und der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro werden voraussichtlich nicht teilnehmen.

Titelbild: StockSnap, pixabay


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