“Staatsfeind Nr.1” in Kanada

David Suzuki – Kanadas “Staatsfeind Nr. 1”

Patrick Moore, Biologe und promovierter Ökologe, Mitgründer von Greenpeace, nennt David Suzuki “Staatsfeind Nr.1” in Kanada. Er würde Menschen millionenfach beim Sterben zusehen, sagt Moore. “Er ist der größte Narr, der jemals geboren wurde.”

Aus gutem Grund verließ Patrick Moore Greenpeace bereits 1986. Er warf dem Verein, den er mitgegründet hatte, Politisierung vor. Erst ein Jahr zuvor hatte Moore sein Leben auf der Rainbow Warrior für Greenpeace riskiert. Das Schiff wurde am 10. Juli 1985 von Agenten des französischen Service Action im neuseeländischen Auckland versenkt. Patrick Moore sagt auf Twitter, seine Grundlagen seien Wissenschaft und Logik, nicht Sensation und Angst.

Patrick Moore begründet seine negative Einschätzung David Suzukis in einem Gespräch mit Ezra Levant. Früher sei David Suzuki „brillant“ gewesen, sagt er.

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https://youtu.be/NP5eXtCIKuY
Dr. Patrick Moore joins Ezra Levant to explain why David Suzuki’s anti-human stance is all wrong.
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https://youtu.be/WitmdoFp__0
https://www.therebel.media/greenpeace_co_founder_patrick_moore_david_suzuki

David Suzuki – Wissenschaft, Politik, Geld

David Suzuki, Professor für Genetik an der University of British Columbia, war bereits seit den 1970er Jahren Moderator von Wissenschaftsmagazinen in Radio und Fernsehen. 1979 übernahm er das von der CBC ausgestrahlte populäre Magazin The Nature of Things. Von 1982 bis 1987 war er Direktor der Canadian Civil Liberties Association (‘Kanadische Bürgerrechtsvereinigung’) und veröffentlichte zahlreiche Bücher zum Thema Wissenschaft und Umwelt.

1990 gründete Vater David gemeinsam mit seiner Ehefrau Elisabeth die David Suzuki Foundation, die nur seinen, nicht auch ihren Namen trägt. Themen waren Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Erneuerbare Energien. Der Appell der Stiftung richtete sich von Beginn an die Bürger, mit einfachen Änderungen an ihrem Lebensstil zum Umweltschutz und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beizutragen.

David Suzuki war im Jahr 1992, als seine Tochter zum Weltklimagipfel nach Rio de Janeiro flog, um dort anlässlich der UN-Klimakonferenz eine Rede zu halten, ein bekannter Mann.

The Climate Project – Suzuki lernt von Al Gore

Eine Organisation nach der Vorlage “The Climate Project” von Al Gore wurde in Kanada “The Climate Project Canada” mit dem Ziel gegründet, die Kanadier nach dem Konzept des ehemaligen US-Vizepräsidenten und Nobelpreisträgers Al Gore über die Wissenschaft und die Auswirkungen des Klimawandels sowie über Lösungsansätze zu schulen. Bei dem Schulungsmaterial handelte es sich um angepasste Versionen der Diashow nach der Dokumentation von Al Gores “An Inconvenient Truth”. Der Film darf wegen grober Fehler nur unter Auflagen an britischen Schulen gezeigt werden.

Die Gründung von “The Climate Project Canada” entsprach dem strategischen Ziel Al Gores, eine globale Klimaschutzbewegung aufzubauen.

Al Gore war weder Meteorologe noch Klimaforscher, sondern hatte ein Studium am Harvard College mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen, seinen Militärdienst in Vietnam absolviert und ein daran anschließendes Studium in Theologie und Jura abgebrochen. Er stammt aus der Familie eines Senators und wurde nach seinem Militärdienst in Vietnam zügig Vizepräsident der USA, neben dem US-Präsidenten Bill Clinton.

Im April 2008 bildete der Politiker Al Gore in Montreal 250 Kanadier aus, die aus dem ganzen Land kamen, unter ihnen auch David Suzuki.

Der Einschätzung der Anhänger Al Gores durch Monica Showalter ist kaum zu widersprechen:

“Die Liste der Unternehmensgrößen und grünen Huckster, die im Hintergrund dieses Blickwinkels der globalen Herausforderung folgt, ist atemberaubend. Diese Leute sind alle auf der Suche nach dem Al Gore-Modell. Sie haben gesehen, wie Gore ein grüner Milliardär wurde, und sie wollen auch ein Stück davon.”

Ein Huckster ist laut Cambridge Wörterpuch eine Person, die insbesondere für Radio und Fernsehen Werbeanzeigen schreibt, Dinge oder Ideen verkauft, auf die die Öffentlichkeit in einer lauten, ärgerlichen Weise aufmerksam gemacht wird.

Vertriebssystem Klimaschutz

Um eine globale Klimaschutzbewegung aufzubauen, geeignete Vertriebsform für das Projekt Klimaschutz

Alle Teilnehmer am Climate Project Kanada verpflichteten sich 2008, innerhalb von 12 Monaten nach dem Training mindestens 10 Präsentationen auf freiwilliger Basis zu halten. Al Gores Vertriebssystem “Klimaschutz”, war jetzt auch in Kanada gestartet.

Das Climate Reality Project Canada rüstet nach eigenen Angaben die Referenten mit den Informationen, Fähigkeiten, Ressourcen aus, die sie für erfolgreiche Präsentationen benötigen und unterstützt sie.

Die Präsentationen konzentrieren sich nicht nur auf die Wissenschaft und die Auswirkungen des Klimawandels, sondern zunehmend auch auf eine Reihe von Lösungen – von persönlichen über globale Krisen bis hin zur Klimakrise.
“These presentations focus not only on the science and impacts of climate change but, increasingly, regarding a range of solutions – from the personal to the global – to the climate crisis.”

Seit 2009 kooperiert die Suzuki Foundation mit dem von Al Gore gegründeten Climate Reality Project dessen kanadische Vertretung in Räumen der Stiftung untergebracht ist. (Wikipedia, Climate Reality Canada).

David Suzuki erhielt 2009 den Right Livlihood Award, die Bezeichnung für den alternativen Nobelpreis, für seinen Kampf gegen den Klimawandel. Die Auszeichnung überreichte ihm der Gründer der Alternativen Nobelpreise, Jakob von Uexküll, Schweden.

Jakob von Uexküll wurde in Uppsala, Schweden, als Sohn des Schriftstellers und Journalisten Gösta von Uexküll und als Enkel des Biologen Jakob von Uexküll geboren. Jakob von Uexküll ist Gründer des World Future Council (2007) und des Right Livelihood Award (1980), der auch als “Alternativer Nobelpreis” bezeichnet wird. Darüber hinaus war er Mitgründer von The Other Economic Summit (Alternativer Weltwirtschaftsgipfel, TOES). Er war Mitglied des Europäischen Parlaments (1987-89) sowie des Aufsichtsrats von Greenpeace Deutschland und Berater von Transparency International. Er ist Schirmherr von Friends of the Earth International und hält weltweit Vorträge zu den Themen Umwelt, Gerechtigkeit, Wirtschaft und Frieden.

Am 25.09.2019 erhielt die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg einen von vier Alternativen Nobelpreisen der Right Livelihood Award Stiftung. Direktor der Stockholmer Stiftung ist Jens Ole von Uexküll, der Neffe des Gründers. “Mit Greta Thunberg ehren wir eine der einflussreichsten Vertreterinnen der Zivilgesellschaft weltweit und weisen gleichzeitig auf die Kraft eines jeden Menschen hin, politisch etwas zu verändern”, begründete Ole von Uexküll die Entscheidung. Sie verschaffe der politischen Forderung nach dringenden Klimaschutzmaßnahmen Gehör und sage den Mächtigen der Welt kompromisslos die Wahrheit.”

Climate Reality Leadership Corps

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Das Climate Reality Project Al Gores bildet “Klima-Realitätsführer” aus: “WERDEN SIE KLIMA-REALITÄTSFÜHRER”. Interessenten werden eingeladen, drei Tage lang mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore und “weltbekannten Wissenschaftlern und Kommunikatoren” an einer Schulung des Climate Reality Leadership Corps des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore teilzunehmen, um zu erfahren, “wie Sie den globalen Kampf für Klimalösungen leiten können”.

“Schließen Sie sich uns an und erwerben Sie die Fähigkeiten, das Wissen und das Netzwerk, um die öffentliche Meinung zu formen, die Politik zu beeinflussen und Ihre Gemeinde zu inspirieren, in dieser kritischen Zeit zu handeln.”

Der Appell richtet sich an “erfahrene Gemeindevorsteher, erstmalige Aktivisten und Geschäftsleute. Betroffene Eltern und neugierige Schüler.”

Die Teilnehmer sollen unter anderem folgendes lernen:

  • Die Wissenschaft vom Klimawandel und wie es das tägliche Leben der Menschen auf der ganzen Welt verändert
  • Leistungsstarkes Storytelling, Reden in der Öffentlichkeit und
  • Social Media Networking-Techniken
  • Strategien zur Medienbindung
  • Bewährte Methoden für die Organisation an der Basis
  • Wie Aktivisten wie Sie weltweit Impulse für Lösungen setzen

Die Organisation ermuntert alle Interessierten, einen Climate Reality Leader einzuladen, um “Ihnen und Ihren Freunden die neueste Multimedia-Präsentation zu den Auswirkungen des Klimawandels zu präsentieren.”

“Das Programm nimmt großartige Führungskräfte auf und macht sie zu außergewöhnlichen Führungspersönlichkeiten. Es bietet Schulungen in Klimawissenschaft, Kommunikation und Organisation, um die Geschichte des Klimawandels besser zu erzählen und die Gemeinden überall dazu zu inspirieren, zu handeln. Das Ergebnis ist eine dynamische Gruppe von Weltveränderern, die das Gespräch über das Klima von Familienessen bis zu internationalen Gipfeln prägt und eine Bewegung für Lösungen des 21. Jahrhunderts aufbaut.”

Das Verkaufsprodukt

Das Verkaufsprodukt von Al Gore ist die Idee “Klimaschutz”. Um sein Verkaufsprodukt an den Mann zu bringen, wählte Al Gore eine Strategie, die aus dem Direktmarketing bekannt ist. Damit hatten nicht nur Amway und Tupperware große Erfolge erzielt. Der “Klimaschutz” lässt sich als Schulungsprodukt und auch in materieller Form verkaufen, zum Beispiel als Windkraftanlagen, Solaranlagen, Elektromobile, aber auch als Aktien, Bonds, Versicherungen. Die Verkaufsplaner müssen nur dafür Sorge tragen, dass die Notwendigkeit des “Klimaschutzes” nicht angezweifelt wird, entsprechende Vorschriften und Gesetze erlassen und Preiserhöhungen von der Bevölkerung akzeptiert werden.

Die Produkte lassen sich nur dann kostengünstig und zu hohen Preisen verkaufen, wenn die persönlichen Kontakte über das Netzwerk (Verkaufspartys) genutzt werden können. Die Wiederverkäufer arbeiten in der Regel auf Provisionsbasis oder ehrenamtlich.

Die “Climate Reality Leader”, die von Al Gores Climate Reality Project angeworben werden, sind Freiwillige oder werden von ihren Gemeinden, Schulen, Universitäten für die Werbung und den Verkauf der Klimaschutz-Idee freigestellt und somit von der Öffentlichkeit bezahlt.

Der hohe Preis, lässt sich dadurch erzielen, dass der Interessent nicht wie im Kaufhaus oder Supermarkt einen direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten anstellen kann, sondern sich auf die Aussagen der Verkäufer verlassen muss. weiteren interessanten Aspekt hebt die Süddeutsche Zeitung hervor. Danach ist es für den Hersteller besonders angenehm, dassDem Ober-Verkäufer der Kllimaschutz-Idee stand für den Beweis der Glaubwürdigkeit seiner Idee eine Schar von Wissenschaftlern zur Verfügung. Die galt es zu etablieren und von jeder Art der Kritik zu schützen, damit das Geschäftsmodell nicht an wissenschaftlichem Zweifel scheitern konnte.

Climate Reality hält sich einen Vergleich unterschiedlicher Resultate zum Thema Klimawandel dadurch vom Leib, dass eine anwachsende Gruppe von Getreuen aus Idealismus und unentgeltlich sein Geschäfts- und Vertriebsmodell “Klimaschutz” verteidigt und dafür sorgt, dass Kritiker als “Klimaleugner” diffamiert und aus der öffentlichen Debatte verbannt werden. Zu diesen treuen “Fußsoldaten” gehören zum Beispiel die Schüler von “Fridays for Friday”.

Eine entscheidende, systemstabilisierende Rolle für Klimaprojekte spielen in Deutschland vor allem die Medien, Umweltverbände, Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, die Lobbyverbände der Erneuerbaren Industrie, staatliche Unternehmen wie die Deutsche Bahn und inzwischen auch die Energie- und andere Konzerne, die Bundesregierung.

Geschlossene Verkaufspartys offerieren nicht selten drastisch überteuerte Produkte, die auch bezahlt werden. Im Unterschied zu den Direktvertrieblern, geht es beim Verkaufsmodell “Klimaschutz” um ganz andere Summen. Bei der Verkaufsparty der Superreichen geht es um eine größere Summe: Die Investitionssumme für die Branche, die den Klimaschutz gewährleisten soll, wird bis 2035 auf rund 13,5 Billionen (trillion) US-Dollar für die G20-Staaten geschätzt. Dieses Geld stellen die Steuerzahler unfreiwillig und ungefragt dem Big Business zur persönlichen Bereicherung zur Verfügung.

Gier nach Geld und Macht

Das Business Modell von Al Gore und Suzuki besteht darin, Menschen zu indoktrinieren und sie mit dem angeblich bevorstehenden Weltuntergang zu konfrontieren, wenn nicht gehandelt wird. In diesem Fall geht es um das Klima, das Menschen angeblich nach Belieben beeinflussen können. Es ist ein falscher, Angst-basierter Ansatz, mit dem Menschen motiviert und mobilisiert werden sollen.

Die Mobilisierung folge einem bestimmten Ziel, sagt ClimatePoet: “Who controls the funding controls the science.” (“Wer die Finanzierung kontrolliert, kontrolliert die Wissenschaft.”)

Die Frage “Warum erweisen sich so viele prominente Umweltaktivisten als solche Reptilien?” beantwortet James Delingpole mit einer Hypothese:

“Dies ist nur eine Hypothese – obwohl sie meiner Meinung nach viel plausibler ist als die Theorie der von Menschen gemachten globalen Erwärmung -, aber ich denke, dass sie möglicherweise mit dem gut beobachteten Phänomen zu tun hat, dass unangenehme Menschen sich für Umwelteinflüsse interessieren, um ihr Image grün zu waschen. Sie sind ein bisschen wie Sünder, die in der Vergangenheit versuchten, sich von ihren irdischen Lastern zu befreien, indem sie sich besonders auf religiöse Hingabe konzentrierten.”

Das Vertriebssystem, das Al Gore sich rund um das Thema “Klimaschutz” über viele Jahre aufgebaut und das ihn zum Multimillionär gemacht hat, ähnelt einem Schneeballsystem. Durch den Aufbau ständig neuer Zirkel, Institute, Stiftungen, gemeinnützige Vereine und andere Organisationsformen entstehen immer mehr Knotenpunkten im Klimaschutz-Netzwerk; das Netz wird stabil.

Klimaschützer, Heuchler und Huckster

Folgt man den Berichten von Licia Corbella und anderen Journalisten über Suzukis Auftreten in der Öffentlichkeit, passen sie nicht zu dem Bild, das sich viele Menschen von dem beliebten Klimaschützer machen.

Licia Corbella schilderte 2018 ihre sehr kurze, 30 Jahre zurückliegende Begegnung mit David Suzuki. Die Journalistin bat ihn um ein Gespräch, doch Suzuki schnauzte sie an: “F – off!”. Sie berichtet, dass Kollegen und Vorgesetzte ähnliche Erlebnisse mit David Suzuki hatten. Und er ist offenbar nicht der einzige Klimaschützer, der wegen seines anmaßenden, aufbrausenden Verhaltens in die Kritik gerät.

Ist die Ideologie der Klimaschützer möglicherweise zutiefst menschenfeindlich? Geht sie vielleicht soagar so weit, dass ein Teil ihrer Anhänger die Ausrottung eines großen Teils der Menschheit befürwortet? Eine Überprüfung der Angaben des IPCC (Weltklimarat) über den weltweiten Energiebedarf von Lewis Page 2011 lässt diesen Verdacht aufkeimen.

James Delingpole zählt David Suzuki ebenso wie Michael Mann, Al Gore und Rajendra Pachauri zu den Heuchlern, die ihre grünen Tugenden vorführen und sich der Mühe entziehen, selbst bessere Mensch zu werden. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) brachte die Heuchelei 2016 in einer Artikelüberschrift zum Ausdruck “Ich darf das. Ihr nicht!” – und zeigte ein energieintensives Vergnügen des Klimabotschafters der UN, Leonardo DiCaprio, auf einem Flyboard.

Delingpole kritisiert Suzuki, weil er viel Zeit damit verbringe, andere wegen Überbevölkerung zu kritisieren, selbst aber fünf Kinder habe, sie auffordere, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern, selbst aber einen Jet-Set-Lebensstil der Reichen und Berühmten führe und vier Häuser in British Columbia und eine Wohnung in Port Douglas, Australien besitze, und vieles mehr.

David Suzuki lebe nicht so, wie er seinen eigenen Pressemitteilungen zufolge glaubt, sagt auch die Journalistin Licia Corbella. Im Grunde habe er seine Botschaft an F-off so gesagt, wie er lebt. Wenn er vor der Wahl stehe, sagt sie, gibt er seinem Komfort vor seiner Überzeugung den Vorrang. “Es ist lange her, dass wir alle aufgehört haben, seinen Pressemitteilungen zu glauben.” (“It’s long past time we all stopped believing his press releases, too.”)

David Suzuki ist wohlhabend und einer von 350 Botschaftern der Klimaschutzorganisation 350.org, deren Ziele der Aufbau einer weltweiten Graswurzelbewegung zum Klimaschutz, die Bewusstseinsbildung hinsichtlich der menschengemachten globalen Erwärmung sowie der Folgen des Klimawandels und die Widerlegung der Argumente von sogenannten Klimawandelleugnern ist.

Klimaschutz – Eine “Kriegserklärung” der Elite an das Volk

Von einem “Klimakrieg” spricht Michael Mann, dessen Hockeystick-Kurve zu den Heiligtümern der Klimaschutzbewegung gehört. Der Mann, von dem es heißt, dass er gerne gegen jedermann klage, hat kürzlich wegen Prozessverschleppung einen Prozess verloren, den er selbst gegen den kanadischen Geographen Tim Ball angestrengt hatte.

Die Idee “Klimaschutz” breitet sich, ausgehend von einer elitären Minderheit, rasant aus. Eine, wenn nicht die bedeutendste Figur in dem Spiel um Macht und Geld, ist Al Gore.

Allein die Tatsache, dass Politiker sich als Wissenschaftler aufführen und Wissenschaftler zu Politikern werden und gemeinsam die wissenschaftliche Forschung zum Klimawandel als abgeschlossen erklären, zeigt, dass der Klimaschutz durch totalitäres Denken bestimmt ist.

Der Klimaschutzbewegung ist ein faschistoides Bestreben zu eigen. Es liegt über dem Alleinvertretungsanspruch hinaus in dem Ansinnen begründet, Menschen zu bestrafen, die der Behauptung, der Klimawandel sei menschengemacht, widersprechen. Mit dieser Idee ist die Vorstellung verknüpft, dass Menschen dazufähig sind, das Klima zu “reparieren”; da sie den Schaden (Erderwärmung) schließlich verursacht haben. Wer die Klima-Ideologie ablehnt, wird bekämpft. In diesem Sinne hat sich unter anderem auch Al Gore geäußert, den Eco Watch mit folgenden Worten zitiert:

der Ideologie des Klimaschutzes und der Glaubensgrundsatz widersprechen,

Der frühere Vizepräsident Al Gore betonte die Notwendigkeit, “die Verweigerer des Klimawandels zu bestrafen und sagte, Politiker sollten dafür bestraft werden, dass sie die “akzeptierte Wissenschaft ablehnen”.

For the third time in the last few years, Al Gore, founder and chairman of the Climate Reality Project, spoke at the festival on Friday. Naturally, his interactive discussion focused on addressing the climate crisis. The former vice president focused on the need to “punish climate-change deniers, saying politicians should pay a price for rejecting ‘accepted science,'” said the Chicago Tribune.

Es wäre falsch, zwischen friedlichen und gewalttätigen Klimaschützern zu unterscheiden. Die Bereitschaft, die eigenen Interessen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln im selbst abgesteckten Rahmen durchzusetzen, ist für die Klimaschutzbewegung existenziell wichtig. Manifestiert wurde die Klimaschutz-Ideologie 2011, zwei Tage nach dem Unfall des Kernkraftwerks in Fukushima Daiichi, in dem Hauptgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) “Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“. Der WBGU kündigte darin einen “neuen Gesellschaftsvertrag” an, ohne dessen Bedeutung zu erklären. Die Realisierung des “Gesellschaftsvertrags” hat ohne Vertragsabschluss bereits begonnen und soll mit der Einführung des Klimaschutzes als Staatsziel in das Grundgesetz und eines Klimaschutzgesetzes eine für sämtliche Lebensbereiche verbindliche, rechtliche Grundlage bekommen.

Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität kritisierte den vom WBGU vorgeschlagenen globalen Gesellschaftsvertrag “als einen imperialen globalen Ökofaschismus, dem ein menschenverachtendes Menschenbild zugrunde liegt, das von ideologischen, nicht aber von wissenschaftlichen Prämissen ausgeht.”

Eine bemerkenswerte Vorstellung der neuen Gesinnungsdiktatur gaben im August 2019 die bayerischen Grünen. Miki Sakamoto Reichholf war zu einer Lesung aus ihrem Waldbuch “Eintauchen in den Wald” eingeladen. Ausdrücklich ausgeladen wurde ihr Ehemann, der anerkannte Zoologe, Evolutionsbiologe und Ökologe Prof. Josef Reichholf.

Er erhielt ein Schreiben mit der Begründung, dass seine Thesen in der Klimaschutzthematik konträr zu den ihrigen stünden und schrieben: “Diesen Widerspruch halten wir leider … für unüberwindlich“.

Miki Sakamoto lehnte das Ansinnen, nur ohne Begleitung ihres Ehemannes erscheinen zu dürfen, ab.

Josef Reichholf ist Ehrenpräsident des VLAB – Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e.V. Ehrenmitglied des VLAB war bis zu seinem Tod Enoch zu Guttenberg.

Bei den großen Umweltverbänden lässt sich seit einigen Jahren ein Wertewandel hin zu politischen Kampagnenverbänden feststellen. Dafür liefert der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) Bund einige Beispiele.

Enoch zu Guttenberg, weltbekannter Dirigent, gehörte zu den Mitgründern des BUND. Er trat nach 37 Jahren aus dem Verein aus. In der Austrittsbegründung wies 2012 er auf dubiose Geldgeschäft des BUND hin. Erschüttert stellte er fest: “Hier geht es gar nicht um Natur und ihren Schutz. Hier geht es möglicherweise schlicht um Geld.” Weiter heißt es:

“Wir reden leider längst nicht mehr von einer verantwortbaren Zukunft der Energiewirtschaft in Deutschland. Wir reden vom schnellen Reibach. Wir reden von bedrängten Politikern, denen nach der Energiewende die Windräder als weithin sichtbare Symbole des Wandels zupasskommen. Wir reden von Bürgermeistern, die eine sprudelnde Geldquelle für ihre notorisch klammen Gemeindesäckel wittern. Wir reden von Anlegern, denen Betreiberfirmen acht Prozent Rendite für ihre Aktien garantieren. Und wir reden von den Betreibern selbst, denen sich innerhalb eines Jahres märchenhafte Perspektiven öffneten. Erinnern Sie sich noch, wie nach dem Debakel „Stuttgart 21“ von allen Seiten gefordert wurde, man müsse bei solchen Projekten den Bürger künftig weit früher und intensiver „mitnehmen“. Nun, bei der Windkraft wurden Bürger und Kommunen fraglos „mitgenommen“. Doch ich werde das Gefühl nicht los: Man hat sie schlicht gekauft.”

Faina Faruz

Titelfoto: Screenprint, https://youtu.be/gqgnW8VTvTI

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