Irland: Ein Präzedenz-Urteil zur Abstandsregelung bei Windkraftanlagen

Eine Reihe von Familien in der Grafschaft Cork, im Südwesten der Republik Irland, die wegen des Lärms eines nahe gelegenen Windparks gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen, haben einen bedeutenden Fall vor dem High Court, dem obersten Zivil- und Strafgericht Irlands in dieser Woche gewonnen. Dies berichtet der Irish Examiner.

Foto: Irland, Irish ExaminerDie Familien hätten sich beklagt, dass sie seit der Inbetriebnahme des Windparks ernstlich beeinträchtigt seien. Dies sei die erste Aktion dieser Art in Irland, sagt der Examiner, und könnte vielen Windpark-Projektierern Aussichten auf rechtliche Forderungen von Familien in ähnlichen Situationen eröffnen.
Dieser Fall betraf den Windkraftanlagenhersteller Enercon, der für die Entstehung des Ärgernisses für sieben Familien, die in einer Entfernung von bis zu 1 km zum Windpark leben, die volle Haftung übernommen hat.

Der Fall wird im Jahr 2017 zur Diskussion über den Schadensersatz an den High Court zurück überwiesen.

Versprechungen der Regierung, Planungsvorschriften in Bezug auf Windenergieanlagen vorzulegen, seien in den letzten Jahren nicht realisiert worden. Nach veralteten Richtlinien können Windkraftanlagen in einer Entfernung von 500 m zu den Häusern gebaut werden. In vielen Fällen, auch in diesem, wurden Windkraftanlagen näher als 500 m zur Windkraftanlage gebaut.

Ein Sprecher von Wind Aware Ireland, sagte: “Es gibt jetzt die Möglichkeit, zahlreiche rechtliche Schritte gegen Windparks im ganzen Land einzuleiten. Die rechtlichen Auswirkungen für die Windindustrie seien erheblich. Der Einsatz von unzureichenden und veralteten Planungsrichtlinien könnte jetzt dazu führen, dass die Industrie, Planungsbehörden und das Ministerium für Kommunikation, Klimapolitik und Umwelt (DCCAE) belangt würden.

Minister Naughten versprach, innerhalb von 3 bis 6 Monaten nach der Bildung der neuen Regierung neue Planungsrichtlinien zu erlassen.

Foto: Irish Examiner


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Grüne Energieunternehmen in Irland: 68 Millionen Euro fürs Nichtstun

REF_IrlandSonne und Wind schicken keine Rechnung – sie sind allerdings der Vorwand für die Verteilung von Subventionen an grüne Energieunternehmen. Irland zum Beispiel.

Aktuelle Branchenzahlen für Irland zeigen, dass in den letzten 12 Monaten £ 53.100.000 (67.808.700 Euro) an grüne Energieunternehmen für das Herunterfahren von Windkraftanlagen bezahlt wurden, mehr als £ 1.000.000 in der Woche. Das Geld wird den Verbrauchern über die Stromrechnungen abgenommen.

Die Anlagen müssen zu bestimmten Zeiten abgeschaltet werden, weil die britische Stromnetze nicht in der Lage sind, die Menge des produzierten Stroms zu bewältigen. Die Windparkbesitzer erhalten dann Ausgleichszahlungen für nicht produzierten Strom.

  • http://www.telegraph.co.uk/news/earth/energy/windpower/11323685/Wind-farms-paid-1m-a-week-to-switch-off.html
  • http://www.ref.org.uk/constraints/indextotals.php

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Tausende demonstrieren in Dublin gegen den “Großen Windkraftbetrug”

Der Protest gegen Windkraftanlagen findet immer mehr Zulauf und verbreitet sich rund um die Welt. Bis zu 10.000 Windkraftgegner versammelten sich am 18.042014 in Dublin zum Protest gegen weitere Ausbaupläne ihrer Regierung für Windkraftanlagen.

Die Probleme sind in allen Ländern stets dieselben: Die gallopierenden Strompreise, die durch Steuern oder Subventionen angetrieben werden, die nachteiligen sozialen Auswirkungen wie Schlaflosigkeit wegen des andauernden Turbinenlärms, Häuser, die aus genau diesem Grund aufgegeben wurden, sinkende Grundstücks- und Immobilienpreise und eine schmerzliche Spaltung der Gemeinde – und wofür? “Is all for NOTHING“.

Weitere Informatione über den Gegenwind in Irland:

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