Wirkung des Infraschalls

Neue Studie zur biologischen Wirkung des Infraschalls von Windkraftindustrieanlagen

Markus Weichenberger und Forscher der Charité (Berlin), der PTB (Braunschweig) und des UKE (Hamburg) fanden heraus, dass Ärzte und Akustiker, die vor den negativen Auswirkungen des Infraschalls auf die Gesundheit warnen, gute Gründe haben. Die Forscher haben erstmalig Veränderungen der Hirnaktivität über mehrere Regionen als Reaktion auf Infraschall (IS) im erweiterten tieffrequenten Bereich mit Hilfe einer funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRI) dokumentiert. Die Studie wurde am die am 12. April 2017 veröffentlicht.

 

Die biologische Wirkung des Infraschalls

Die biologische Wirkung des Infraschalls erklärt Prof. Dr. med. Johannes Mayer in diesem Videobeitrag leicht verständlich und zitiert weitere Studien. Johannes Mayer ist designierter Professor für Osteopathie an der Hochschule für Gesundheitsorientierte Medizin und Bewegungswissenschaft i.G. in Mannheim.

Johannes Mayer: “Infraschall erzeugt eine pathologische Stressreaktion. Ein hörbarer Schall niedriger Intensität wird normal im Gehirn verarbeitet und löst keinen Stress aus. Ein hörbarer schall hoher Intensität löst auch Stress aus. Das heimtückische am Infraschall ist, dass er, selbst wenn er unter der Hörschwelle ist und eine niedrige Intensität hat, trotzdem das Gehirn nachweislich verändert und eine chronische Stressreaktion auslöst.”

 

Akustischer Angriff

Es ist bekannt, dass Infraschall nicht ungefährlich ist und gezielt auch als eine Waffe eingesetzt werden kann. Dies zeigen Vermutungen der USA, die davon ausgehen, dass Botschaftsmitarbeiter auf Kuba Opfer eines akustischen Angriffs geworden sind. Der Verband der Mitarbeiter des US-Außenamtes (AFSA) hatte Anfang September mitgeteilt, bei den betroffenen Botschaftsangehörigen seien “dauerhafter Hörverlust” sowie “leichte traumatische Gehirnschäden” festgestellt worden. Es seien Gleichgewichtsstörungen, Sehprobleme, Müdigkeitsanfälle und Schlafstörungen oder Kopfschmerzen diagnostiziert worden.

Diese Symptome sind auch vielen Patienten bekannt, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben. Ihnen fehlt im Unterschied zu den Botschaftsangehörigen allerdings eine Lobby.

Quellen:

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Infraschall Schwingungsmessdaten – Prüfpegel für betroffene Menschen

InfraschallRolf Günther, Versuchsingenieur mit vielen Berufsjahren Erfahrung in der Schwingungstechnik, geht davon aus, dass der Mensch Infraschall nicht nur bis 16 Hz, wie angenommen wird, oder bis 8 Hz noch hört, sondern noch weiter herunter. Neue Richtlinien für Windenergieanlagen erfordern die Erhebung von Schwingungsmessdaten, die den Infraschallanteil und den Schalldruckpegel von Windenergieanlagen zeigen. Diese Daten können ein Prüfpegel für die betroffenen Menschen ein.

Ich gehe davon aus, dass – wie immer – zur Feststellung der Hörschwelle sinusförmige Frequenzen, also ohne Oberwellen verwendet wurden. Windkraftanlagen erzeugen aber von Natur aus Oberwellen, die z.B. bei 4 Hz pulsieren.
Bisher fehlen noch immer Aussagen über den Infraschallanteil und den Schalldruckpegel, den Windkraftanlagen erzeugen. In der Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall (Herausgeber, Umwelt Bundesamt 40/2014) werden diese Dinge angesprochen.

Hier ein Zitat aus der Machbarkeitsstudie (Seite 25):

Auch wenn zunächst hilfsweise die Hörschwelle als Maßstab herangezogen wird, bleiben noch Fragen offen.
Die den Standards zugrunde gelegte Hörschwelle beruht auf Messungen bei Normalhörenden mit einzelnen Sinustönen. Es kann aber gezeigt werden, dass komplexe Geräusche auch schon dann wahrnehmbar sind, wenn die einzelnen Komponenten unterhalb der Hörschwelle liegen.
Eine weitere Diskrepanz besteht darin, dass die tieffrequenten Geräusche häufig in der Amplitude stark schwanken (soz. Pulsieren) und damit Adaptionsvorgänge im Gehör auslösen, die ebenfalls zu einer erhöhten Wahrnehmung führen. Über dies hinaus scheinen die tieffrequenten Schalle und der Infraschall bei längerer Exposition bei den Betroffenen zu einer erhöhten Wahrnehmung zu führen.
Weiteres zum dem Thema “komplexe Geräusche”. Machbarkeitsstudie: Seiten 14, 15, 26, 44, 45, 63, 75, 111, 116, 117, 118

Einige Male wird in dem Dokument die Psychoakustik zwar erwähnt, findet aber ansonsten keine Beachtung und Anwendung. Auch die durch WEA`s erzeugten Erschütterungen werden nicht berücksichtigt.

Desweiteren erzeugen Windenergieanlagen mechanische Schwingungen. Das bedeutet, dass neben dem emittierten Luftschall auch Körperschall über das Erdreich übertragen wird, und sich als Immissionen in Gebäuden bemerkbar macht. Der Körperschall breitet sich im Erdreich wellenförmig über große Entfernungen aus und kann sich von dort über das Fundament in Gebäude übertragen. In den Gebäuden selbst können durch die Wellen des Luft- und Körperschalls Schwingungen auftreten, die Wände und Decken in ihren Resonanzen anregen. Diese “Vibration” kann der Mensch über den Hör- und Tastsinn wahrnehmen. Werden durch die Schwingungen der Decken und Wände hörbare Schallwellen erzeugt, spricht man von sogenanntem “sekundären Luftschall”. Diese Immission erzeugt letztendlich in geschlossenen Räumen stehende Wellen, wodurch der Schalleindruck noch verstärkt wird. Dieser tieffrequente Luftschall und der Körperschall (Dauererschütterungen) können also als Störschall auch in großen Entfernungen vom Emissionsort – gerade nachts – innerhalb von Gebäuden – hör- und oder fühlbar werden. Es gibt genügend Beispiele die das belegen.

Von Körperschall ist allerdings in der PTB – Untersuchung keine Rede.

Zum Schluss möchte ich noch auf folgendes aufmerksam machen:
Windenergieanlagen, kurz WEA`s genannt, sind Maschinen mit riesigen Ausmaßen und müssten auch schwingungstechnisch als ganze Einheit behandelt werden (ganz neu: Richtlinie VDI 3834 Beurteilungsmaßstäbe für mechanische Schwingungen von WEA`s).
Der Grund dieser neuen Richtlinie besteht darin, die Lebensdauer und Ausfallwahrscheinlichkeit von WEA`s zu verbessern. Und dazu sind detaillierte Schwingungsmessdaten erforderlich, die wiederum Infraschallanteil und den Schalldruckpegel von WEA`s zeigen. Hat man diese Daten, so kann man sie als Prüfpegel für die betroffenen Menschen verwenden.

Rolf Günther

 

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Deutscher Ärztetag fordert wissenschaftliche Forschung zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall und tieffrequentem Schall von Windenergieanlagen (WEA)

Das Beschlussprotokoll des 118. Deutschen Ärztetages in Frankfurt am Main vom 12. bis 15.05.2015 liegt nun als pdf-Datei vor. Der Ärztetag befasste sich unter anderem auch mit möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der Windenergie auf die Gesundheit und fasste seine Forderungen in einem Entschließungsantrag von Dr. Bernd Lücke (Drucksache VI – 106) zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer zusammen:

Berücksichtigung des gesamten Lebenszyklus der erneuerbaren Energieformen

Der Ärztetag fordert, dass bei den erneuerbaren Energieformen der “gesamte Lebenszyklus dieser Technologien von der initialen Rohstoffbereitstellung bis hin zur Entsorgung in die Planungen und Risikoabwägungen” einbezogen werden. Dieses erfordere “wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu möglichen gesundheitlichen Auswirkungen, um eine bewusste Abwägung von Nutzen und Zumutbarkeit von validen Beeinträchtigungen sowie Risiken vornehmen zu können.”

Eine gesundheitliche Unbedenklichkeit der Schallimmissionen ist derzeit nicht nachgewiesen

Die Ärztkammer übt Kritik, dass es für die Immissionen im tieffrequenten und Infraschallbereich bisher keine belastbaren unabhängigen Studien gebe, die mit für diesen Schallbereich geeigneter Messmethodik die Wirkungen auch unterhalb der Hörschwelle untersuchen. “Somit ist eine
gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser Schallimmissionen derzeit nicht nachgewiesen.”

Der 118. Deutsche Ärztetag 2015 fordert daher in seinem Entschließungsantrag die Bundesregierung auf, “die Wissenslücken zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall und tieffrequentem Schall von Windenergieanlagen (WEA) durch wissenschaftliche Forschung zu schließen sowie offene Fragen im Bereich der Messmethoden zu klären und gegebenenfalls Regelwerke anzupassen.”

Forderung: Stopp eines zu nahen Ausbaus an Siedlungen, bis hinreichend belastbare Daten vorliegen

Die Ärzte halten die technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA-Lärm) für unzureichend und reformbedürftige; sie könne nicht noch weiterhin als Schutzvorschrift dienen.

Wichtig ist der Hinweis des Ärztetages, dass auch der Körperschall (= tieffrequente Festkörpervibrationen von 100 Hz bis 0,1 Hz), der “in gefährlicher Form” von den modernen Windenergieanlagen ausgeht. Die Ärzte betonen, dass Körperschall auch schon entsteht, wenn die Rotoren der WEA noch gar nicht laufen, “allein bedingt durch die Biegeschwingungen der extrem hohen Türme der Anlagen. Er wird über die Fundamente in den Umgebungsboden übertragen. Je nach topologischer und geomorpher Situation (Bodenschichtungen) am Standort solcher Anlagen, kann der Körperschall ohne weiteres bis 10 km und weiter als Immission in die Wohnbebauung eingetragen werden.” Gesundheitliche Probleme könnten daher schon bei sehr niedrigen Pegeln auftreten.

Im Rahmen von Messungen zur Beurteilung der Gesundheitsgefahr müssen nach Ansicht der Ärzte “zukünftig immer zusätzlich zu den Außenmessungen auch Innenmessungen in den Häusern durchgeführt werden (an Stelle der bisher hier üblichen Praxis von akustischen Berechnungen).”

Transparenz

In elf Kernzielen verdeutlichen die Ärzte ihre Forderungen: Sie fordern zum Beispiel eine systematische, transparente, ergebnisoffene, empirische Erforschung des in den menschlichen Organismus eindringfähigen niedrigen Frequenzbereiches, die “Vernetzung mit den im Ausland schon seit Langem auf diesem Gebiet forschenden Gruppen” und ein “Stopp eines zu nahen Ausbaus an Siedlungen, bis hinreichend belastbare Daten vorliegen, die eine Gefährdung sicher ausschließen.”

Der Entschließungsantrag wurde zur weiteren Beratung an den Vorstand der Bundesärztekammer überwiesen.

Quellen:

 

 

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ICD-10-GM 2010-CODE T75.2 – Der Code, vor dem sich Kommunalpolitiker fürchten sollten

ICD-10 ist ein Diagnoseschlüssel. Mit seiner Hilfe codieren Ärzte, Psychologen und Zahnärzte die Diagnosen ihrer Patienten, um Krankheiten einheitlich definieren zu können.

ICD-10-GM 2010-CODE T75.2 ist der Diagnoseschlüssel für Schäden durch Vibration, inklusive “Schwindel durch Infraschall“. Dieser Code gilt auch für Erkrankungen durch Windkraftanlagen. Er wurde durch den Bundesauschuss aller Krankenkassen festgelegt.

Wenn eine dieser Beschwerden vorhanden ist, lohnt es sich für den Erkrankten, zu prüfen, ob eine Windkraftanlage dafür die Ursache sein kann. Dies ist nicht leicht, weil sich der Infraschall nach bisherigen Erkenntnissen, je nach Höhe und Bodenbeschaffenheit, über eine Entfernung von bis zu 20 km auswirken kann.

Infraschall_2

Für Kommunalpolitiker könnte die Feststellung der Ursache besonders gefährlich werden, weil sie im Unterschied zu Bundespolitikern im Hinblick auf die Gesundheitsgefahren für den Menschen persönlich haftbar gemacht werden können.
Auf dieses Risiko haben der Staatsrechtslehrer, Prof. Dr. Michael Elicker und der Rechtsanwalt Andreas Langenbahn hingewiesen. (s. “Schutzpflicht des Staates – Persönliche Haftung von Stadtratsmitgliedern bei Windkraftanlagen“.)

Links:

http://www.vernunftkraft.de/mythos-8/

http://www.windwahn.de/

 

Welche Erkrankung Ihnen der Arzt bescheinigt hat, können Sie mithilfe einer Suchfunktion übrigens leicht herausfinden. Probieren Sie es aus: http://www.onmeda.de/icd-10/icd10_diagnoseschluessel.html

 

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Bahnbrechende australische Studie über die Infraschall-Wirkung von Windrädern

Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem Infraschall von Windkraftanlagen und Beschwerden von Anwohnen über “unerträgliche Empfindungen”. In einer bahnbrechenden Studie über den Pacific Hydro Cape Bridgewater Windpark im Bundesstaat Victoria konnte Australiens führender Akustiker Steven Cooper nachweisen, dass ein einzigartiges Infraschall-Muster, das er als “Wind Turbine Signature” in früheren Studien bezeichnet hatte, (durch eine “Trendlinie”) mit dem Auftreten und der Schwere der Symptome von Einwohnern, die sich wegen unerträglicher Empfindungen” beschwert hatten, korreliert.

Dazu zählen Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, Druck im Kopf, Ohren oder Brust, etc., wie sie von den Bewohnern beschrieben wurden (die Symptome sind in der Regel als Wind Turbine Syndrom (WTS) oder unter dem Euphemismus “Lärmbelästigung” bekannt, der Verf.). [1]

Mark Duchamp, Chairman des World Council for Nature (WCFN), fasst die Ergebnisse der Studie zusammen, die wir im folgenden in deutscher Übersetzung wiedergeben.

Ergebnisse der Infraschall-Studie

Der Akustiker Mark Duchamp identifiziert “diskrete niederfrequente amplitudenmodulierte Signale”, die von Windkraftanlagen emittiert werden. Er fand heraus, dass die Windpark-Opfer darauf reagierten.

Die “Wind Turbine Signature” ist mit herkömmlichen Messindizes nicht zu erfassen, wie dB (A) oder dB (C) und 1/3 Oktavband, lautet die Schlussfolgerung der Studie. Statt dessen müsse eine Schmalband-Analyse verwendet werden, wobei die Ergebnisse in dB (WTS) ausgedrückt werden.

Er schlägt medizinische Studien vor, die Infraschall in dB (WTS) messen, um die Schwelle festzulegen, die im Hinblick auf die Schalldruckpegel inakzeptabel ist.

Die Ergebnisse stehen im Einklang mit den offiziellen Kelley Studien, die vor mehr als 30 Jahren in den USA veröffentlicht wurden, und die zeigten, dass die frühen Abwindkraftanlagen Schlafstörungen und andere WTS Symptome verursachten [2]. Diese Studien wurden auf Eis gelegt, Aufwindkraftanlagen wurden entwickelt, und die Regulierungsbehörden vertrauten der Windindustrie, die versicherte, dass die neuen Modelle keinen gefährlichen Infraschall emittierten. Die Cooper-Studie belegt jetzt, dass sie unrecht hatten.

Bisherige Messmethoden sind unzureichend

Die dänische Methode zur Messung niederfrequenter “Lärmbelästigung” in der Nähe von Windkraftanlagen reichen nach Ansicht von Mark Duchamp nicht aus. Sie wenden die Windkraft-Lärmschutznormen für Windparks in Victoria, Australien und Neuseeland, bekannt als Neuseeland Norm 6808, an. Ebenso unzureichend sind aus seiner Sicht alle anderen Standards, die die “Belästigung” in der Nähe von Windparks auf der ganzen Welt regeln. Sie haben einfach nicht den Infraschall berücksichtigt.

Die Resultate der Benchmark-Studie bestätigen die Ergebnisse anderer Ärzte und Forscher aus der ganzen Welt, darunter die Waubra Stiftung, Dr. Sarah Laurie, Dr. Nina Pierpont, Dr. Robert McMurtry, Frau Carmen Krogh, Dr. Michael Nissenbaum, Dr. Chris Hanning, Dr. Jay Tibbetts, Dr. Sandy Reider, Dr. David Iser, Dr. Amanda Harry. Sie sind ebenfalls eine Bestätigung für die Bewohner, die persönlich über WTS Symptome berichten. Viele von ihnen mussten ihre Häuser in regelmäßigen Abständen oder endgültig aufgeben.

Weitere Studien sind erforderlich

Im Hinblick auf die Zukunft empfiehlt Steven Cooper, dass weitere Studien durchgeführt werden müssen, um einen “Schwellenwert zum Schutz gegen nachteilige Auswirkungen” festzulegen. [1]

Er schreibt außerdem: “Die von einigen Bewohnern während des Stillstands als Störung beschrieben Vibrationsstöße könnten Windböen zugeschrieben werden, die zu Resonanzen der Rotorblätter/Türme führen und weiterer Untersuchungen bedürfen.” [1]

Dies ist ein Wendepunkt. Die Windindustrie kann nicht mehr behaupten, dass ihre Maschinen nicht genug Infraschall aussenden, um die Bewohner zu beeinflussen, noch dass Angehörige der Gesundheitsberufe, die die Probleme veröffentlichen und weitere Untersuchungen fordern, die Leiden verursachen, noch dass die Windparks Opfer ihre eigenen Leiden veursachen (das oft gebrauchte Argument, dass “alles im Kopf” existiere – das ist die “Nocebo-Effekt”). Doch die Wind-Industrie und ihre Helfershelfer klammern sich trotz der zahlreichen Berichte über negative Auswirkungen auf Tiere an diesen Strohhalm. (3)

[1] http://www.principia-scientific.org/peer-reviewed-study-shatters-claims-that-wind-turbines-are-safe.html
[2] Neil D. Kelley study, (1985): http://waubrafoundation.org.au/wp-content/uploads/2013/07/Acoustic-Noise-Associated-with-the-MOD-1-Wind-Turbine.pdf
[3] 1600 miscarriages at mink farm: http://wcfn.org/2014/06/07/windfarms-1600-miscarriages/

Cooper study (released Jan 21 2015): http://www.pacifichydro.com.au/english/our-communities/communities/cape-bridgewater-acoustic-study-report/?language=en

 

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Ärzte für Immissionsschutz (AEFIS) zu Folgen der Erneuerbaren Energien

logoAEFISÄrzte für Immissionsschutz (AEFIS) machen auf unzureichend medizinisch erforschte Zusammenhänge, die mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien zusammenhängen, aufmerksam. AEFIS ist ein Arbeitskreis von Ärzten unterschiedlicher medizinischer Fachrichtungen, die ein umweltmedizinisches Interesse verbindet. Die Ärzte sind bestrebt, unabhängig von ihrer Spezialisierung, potentielle Gefahren und abwendbar gefährliche Verläufe für die Menschen rechtzeitig aufzuzeigen, um zukünftigen Schaden abzuwenden.

Positionspapier

In einem 16-seitigen Positionspapier nehmen sie zu einzelnen Punkten der Windenergie und Gesundheit Stellung.
Sie führen auch die Exposition mit CFK-Partikeln bei Bränden auf, die bisher kaum Beachtung gefunden hat: “Beim Bau von Windkraftanlagen werden für die Herstellung der Rotoren kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) eingesetzt. Laut Windkraft-Journal rechnen Experten mit einem Bedarf an Carbonfasern für die Windindustrie von rund 22.700 Tonnen in 2015 und 54.2270 Tonnen in 2020.
Im Fall eines Brandes verändern sich Carbonfasern bei Temperaturen von mehr als 650°C und erreichen eine kritische Größe, die in die Lunge eindringen kann. Damit steht das Material nach den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation WHO im Verdacht, Krebs zu erregen.
Prof. Sebastian Eibl vom Wehrwissenschaftlichen Institut für Werk- und Betriebsstoffe in Erding führt seit Jahren Forschungen zu diesem Thema durch. Im August 2014 sind Experten der Bundeswehr mit ihren Warnungen an die Öffentlichkeit gegangen. Nach einer Studie des Imperial College in Großbritannien geraten im Durchschnitt weltweit im Monat 10 Windturbinen in Brand. Eine im oberen (Rotor-)Bereich brennende Windturbine kann man nicht löschen und man hat, anders als bei einem Brand am Boden, keine Möglichkeit, die entstehenden Partikel mit Spezialschaum oder – lack zu binden. Sie werden ungehindert in die Umgebung abgegeben.”

Das Fazit von AEFIS: “Es gibt bereits jetzt ausreichende wissenschaftliche Hinweise, die belegen, dass die derzeitige Praxis der Windkraftanlagenplanung nicht den wissenschaftlichen Erkenntnissen genügt, um eine medizinische Unbedenklichkeit zu formulieren. Vor einem weiteren Ausbau der Windenergie sollte zum Schutz vor Immissionen dringend die Forschung auf diesem Gebiet intensiviert werden, um belastbare Informationen zu den erforderlichen Rahmenbedingungen zu erhalten.”

Ärzte für Immissionsschutz (AEFIS), Positionspapier zu Gesundheitsrisiken beim Ausbau der
Erneuerbaren Energien, 28.11.2014

Weitere Informationen über gesundheitliche Risiken von Windkraftanlagen:

EIKE
Vernunftkraft

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AVAAZ-Bürgerpetition: 3000m Mindestabstand vom Wohngebiet für Windräder!

Die Initiatoren der AVAAZ Bürgerpetition “3000m Mindestabstand vom Wohngebiet für Windräder!” beziehen sich auf eine Stellungnahme der Ärztekammer Wien zum Tag des Lärms: “Ärztekammer warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen”: “Für die sehr großen Megawatt-Windkraftanlagen mit Gesamthöhen über 180 m müssten also Standorte gesucht werden, in deren Umkreis von etwa 10 km keine Dörfer und Städte liegen.”

Der Aktionstag gegen Lärm fand am 30. April 2014 zum 17. Mal statt. Die Ärztekammer Wien stellt fest, “dass Da sich bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häuften”. Sie fordert “umfassende Untersuchungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen.”
Die Hauptgefahr gehe von den permanenten Infraschall-Emissionen der großen Megawattanlagen aus, sowohl von Infraschall hoher Stärke (Auswirkungen bis etwa 1,5 km Entfernung) als auch von Infraschall niedriger Stärke (Auswirkungen bis etwa 10 -15 km Entfernung).

Ärztekammer warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen

Wien (OTS) – Lärmphänomene, die durch den Betrieb von Windkraftanlagen verursacht werden, kommen zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Darauf wies die Ärztekammer heute, Mittwoch, anlässlich des “International Noise Awareness Day” hin. Sie fordert nun umfassende Studien zu den möglichen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Windkraftanlagen sowie einen Mindestabstand in besiedelten Gebieten. ****

Windkraftanlagen sind, im Unterschied zu einzelnen Windkrafträdern, groß dimensioniert und in sogenannten Windparks zusammengefasst. Allein der Rotordurchmesser aktueller Windkrafträder beträgt bis zu 114 Meter, also fast die Länge eines Fußballfelds. Die Drehgeschwindigkeiten der Rotorblätter betragen zwischen 270 und 300 Stundekilometer, wodurch nicht überhörbare Geräusche und Lärmemissionen verursacht werden.

Genau hier setzt die Kritik der Ärztekammer an: “Unser Ziel muss es sein, Schlafstörungen, psychische Affektionen und irreversible Schädigungen des Gehörs durch Lärm, wie er auch bei Windkraftanlagen entsteht, zu verhindern”, so der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Piero Lercher.

Da sich bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häuften, seien umfassende Untersuchungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen “unabdingbar”.

Die aktuellen Phänomene, die sich im Zusammenhang mit dem Betrieb von groß dimensionierten Windkraftanlagen zeigen, berechtigten auch die Forderung nach einem adäquaten Mindestabstand – was sich auch mit den meisten Expertenmeinungen gemäß dem einzuhaltenden Vorsorgeprinzip decke. Lercher: “Befindlichkeitsstörungen von Anrainern müssen aus medizinischer Sicht ernst genommen werden, auch dann, wenn diese oftmals einem sogenannten ‘Nocebo’-Phänomen zugeordnet werden.”

Von den Herstellern von Windkraftturbinen fordert Lercher die Verwendung von umweltverträglichen Technologien und Substanzen. “Sogenannte permanenterregte Generatoren beispielsweise enthalten große Mengen von seltenen Erden, deren Gewinnung in den Abbaugebieten zu großflächigen giftigen und radioaktiven Kontaminationen führen”, warnt der Umweltmediziner. (hpp)

„Niederfrequente Schall-Emmessionen haben gravierende Auswirkungen auf den menschlichen Körper, denn wir können Infraschall nicht hören, den Körper ihm aber nicht entziehen.“ (vgl. H.Herzog, BI Fichtenwalde 246.2011)
Unter den gesundheitlichen Schäden und Problemen, die permanenter Infraschall verursachen kann und durch neuere Untersuchungen begründet wurden, sind vor allem zu nennen:
Kopfschmerzen,
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
Schlaflosigkeit,
Ohrendruck,
Innere Unruhe
Schwindel
Tinnitus
Herz-Kreislauf-Probleme wie auch Erhöung des Blutdrucks,… usw….

Die Hauptgefahr geht von den permanenten Infraschall-Emissionen der großen Megawattanlagen aus, sowohl von Infraschall hoher Stärke (Auswirkungen bis etwa 1,5 km Entfernung) als auch von Infraschall niedriger Stärke (Auswirkungen bis etwa 10 -15 km Entfernung).
Solange und soweit die Gesundheitsgefahren nicht durch technische oder ähnliche Vorkehrungen abgewehrt werden können, können Errichtung und Betrieb der Anlagen nur zulässig sein, wenn diese außerhalb der Sichtweite zu Wohngebieten liegen. Von naturwissenschaftlicher Seite wird ein Mindestabstand von etwa 2,5 km gefordert.
Für die sehr großen Megawatt-Windkraftanlagen mit Gesamthöhen über 180 m müssten also Standorte gesucht werden, in deren Umkreis von etwa 10 km keine Dörfer und Städte liegen. (vgl. Dr.Manfred Neltig, Bad Arolsen 29.11.2010).

 

Im Jahr 2015 wird der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ am 29.04.2015 stattfinden. “18 Jahre Tag gegen Lärm – ein Anlass für Bilanz, Reflexion und neue Visionen.”

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Auswirkungen von Windrädern auf die Gesundheit, Machbarkeitsstudie des Umweltbundesamtes (UBA)

MayerMenschen, die wegen des Lärms und Infraschalls von Windkraftanlagen gesundheitliche Beschwerden haben, werden durch Schilderungen Betroffener und durch medizinische und wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt, dass von Windkraftanlagen ernst zu nehmende Gefahren weiterlesen

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Infraschall durch Windkraftanlagen ist messbar

May 13th, 2014
Kevin Dooley, an acoustic researcher and inventor, describes his work with infrasound measurements around wind turbine developments, confirming wind turbine generated infrasound is being measured at significant distances away from wind turbines. Mr Dooley mentions collaborative work he has presented at conferences, performed with the Adelaide University Research team led by Emeritus Professor Colin Hansen collecting wind turbine noise data from the Waterloo Wind Development in South Australia.

 

http://waubrafoundation.org.au/resources/podcast-zoomer-radio-am740-goldhawk-interviews-kevin-dooley/

 

 

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Was geht ab in der Gemeinde Wülfershausen?

Foto: FHgitarre, Ostheim vor der Rhön, unterfränkischer Landkreis Rhön-Grabfeld

Wülfershausen an der Saale ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld, Bayern, 1.478 Einwohner, fünf Ortsteile. Im Jahr 800 erfolgte die erstmalige urkundliche Erwähnung.

Über eine Bürgerversammlung in Wülfershausen  zu geplanten Windkraftanlagen berichtete am 13.04.2014 Friedrich Hanns in einem Beitrag für die Mainpost. Den Artikel können Sie bei Facebook, wenn Sie eingeloggt sind, nachlesen.* 

Der Gemeinde wurde auf der Bürgerversammlung vorgeworfen, sie hätte nicht ausreichend informiert. Wie das in strittigen Fragen zwischen Bürgern und Gemeindeverwaltung üblich ist, fühlt sich die Verwaltung zu Unrecht beschuldigt, weil sie aus ihrer Sicht alles getan hat, um die Bürger von geplanten Vorhaben in Kenntnis zu setzen. Der Bürgermeister Peter Schön ist überzeugt: „Wir haben von Anfang an die Bürger mit ins Boot genommen.“

Der “NIMBY-Effekt” dient zur Schuldzuweisung

Der Ausbau von immer mehr und höheren Windkraftanlagen, die Umzingelung von Gemeinden, die wachsenden Proteste gegen Lärm, Infraschall und Landschaftszerstörung konnten erst wachsen, als das Ausmaß der Regierungsbeschlüsse sichtbar wurde und der Traum von einer sozial kompatiblen, sauberen Energie zerplatzte. Viele Probleme im Zusammenhang mit Windkraftanlagen werden den meisten Bürgern erst jetzt bewusst, weil sie die Auswirkungen mit all ihren Sinnen erleben: Es werden keine harmlosen Windmühlen gebaut – anders als auf den Bildern, die man in ihren Köpfen hat entstehen lassen – sondern Industriegebiete mit 200 Meter hohen Anlagen entstehen in der unmittelbaren Nachbarschaft und in Erholungsgebieten.

Inzwischen haben die Bürger Informationen oder auch Erfahrungen gesammelt, von denen in den Informaitonsveranstaltungen vermutlich nie die Rede war, wie beispielsweise der Werteverlust von Baugebieten. In Wülfershausen wollten die Leute wissen, ob den Räten das bei ihrer Entscheidung bewusst war. Sie wollten auch wissen, warum man die Einengung des Blicks auf die Landschaft hinnehmen müsse, wenn man nicht allein durch einen Solarpark genug für die Umwelt getan habe. “Warum lassen wir uns weiter einengen?“ fragte ein Bürger.

Wer die Zusammenhänge nicht kennt, sucht die Antwort bei sich selbst. Die Ablehnung von Windkraftanlagen wird vereinfacht als NIMBY (Not In My Backyard) und Ausdruck eines egoistischen Motivs zurückgewiesen. Belege dafür lassen sich leicht finden, treffen aber nicht den Kern des Problems.

Interessenüberschneidung?

Es ist natürlich nicht ungewöhnlich, dass ein Gemeinderat dem Bürgermeister beipflichtet und ebenfalls kein Verständnis dafür hat, “dass nach vier Jahren Planung, plötzlich aus Teilen der Bevölkerung Kritik und Ablehnung kommt”. Aber es macht zumindest stutzig, dass dieser Gemeinderat gleichzeitig auch Geschäftsführer der Windkraft RegioE² ist. Unterstützt vom Bürgermeister weist dieses Ratsmitglied alle Vorwürfe zurück: Man habe vor vier Jahren das Thema angegangen und regelmäßig über das Projekt informiert. Der Bürgermeister erinnert an acht Bürgerversammlungen, bei denen man über den Windpark informiert habe und an Infoveranstaltungen der RegioE².

Aber es gibt ja nicht nur den Bürgermeister und den Gemeinderat und Geschäftsführer der Windkraft RegioE², sondern insgesamt 13 Gemeinderäte, fünf CSU-Mitglieder und acht Mitglieder von Freie Wähler Wülfershausen-Eichenhausen, zu denen auch der RegioE²-Geschäftsführer gehört. Alle unterstützen die Windpark-Pläne. Die Gemeinderäte haben sich sogar die Windparks vor Ort angeschaut und bestätigt: „Da war nichts zu hören.“

Der Bürgermeister sieht nur einen einzigen Nachteil, dass man die Windräder sieht. Ob er erwähnt hat, dass die Windräder nur dann Strom liefern, wenn die Rotoren sich drehen?

Politik von oben

In der kleinen Gemeinde Wülfershausen ist die Weltpolitik angekommen: Falls jemand vergessen haben sollte, warum man Nachteile durch Windkraftindustrieanlagen  in Kauf nehmen muss, wird er vom Bürgermeister daran erinnert, dass eine Windkraftanlage im Gegensatz zu einem Atomkraftwerk nach ihrem wirtschaftlichen Ende recyclebar sei und es zu keiner Strahlenbelastung komme, wie dies beim Rückbau eines Atomkraftwerks ein Problem sein könnte. Beide Behauptungen entsprechen nicht den Tatsachen, aber wer hat in dem kleinen Ort das Fachwissen, um dem Bürgermeister und dem Geschäftsführer der Windkraft RegioE² diese Behauptungen zu widerlegen? Weil sich auch weitere Bürger für das Abschalten von Atomkraftwerken aussprechen, stimmen die Anwesenden für die Windkraftanlagen.

Was zum guten Schluss als Gegenargument jedoch bleibt, ist der Lärm: „Ich bin nicht gegen Windenergie aber ich will nicht das Flugzeugbrummen um mich herum.“  Womit wir wieder beim Anfang wären.

 

This is what it sounds like directly underneath a 1.6 megawatt wind turbine

Weitere Videos zu “Lärmquelle Windkraftindustrieanlagen”

Faina Faruz

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